10.10.2005
Herausgeber: netzeitung.de
Madonna, hier mit Guy Ritchie
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Sängerin und Kabbalah-Anhängerin Madonna wird wegen eines neuen Songs hart attackiert. Der Titel über Rabbi Isaak Luria sei frevelhaft, heißt es in Israel.
Mitte November kommt das neue Album von Popstar Madonna auf den Markt. Schon jetzt deutet sich eine jener Kontroversen an, die für viele Künstler mittlerweile willkommene PR für ihre Werke ist: Ein Titel des Werkes, der Song «Isaac» verletzt die Gefühle von Rabbinern.
Kein KommentarDie Sängerin, die eine Anhängerin der in den USA populären Mystik-Sekte Kabbalah ist, hätte den legendären Rabbi Isaak Luria nicht zum Thema eines Songs machen dürfen, heißt es aus Israel. «Jüdische Gesetze verbieten den Gebrauch des heiligen Rabbi für den eigenen Profit», zitiert die Nachrichtenagentur AP aus einem Interview mit Rabbi Rafael Cohen. Er hoffe, dass «der Himmel» die Sängerin dafür strafe.
Ein anderer Rabbi sagte der israelischen Zeitung «Maariv», dass «diese Frau» große Sünde auf die Kabbalah-Lehre bringe. Luria (1534 - 1572) war ein großer Mystiker und wichtiger Ausleger der Kabbalah, sein Grab ist noch heute Pilgerstätte. Die Sekte hat mit der jüdischen Zahlenmystik ausschließlich den Namen gemein. Madonnas Sprecherin Liz Rosenberg wollte sich nicht zu den Vorwürfen äußern. «Confessions on a Dance Floor» erscheint am 15. November. (nz)