21. Mrz 2005 09:45
Dass Stars wie Christina Aguilera oft nackt posieren, findet Judith Holofernes verlogen. Sie selbst wolle so nicht arbeiten, so die Sängerin von Wir sind Helden.
Der Zeitschrift «Neon» sagte die 28-Jährige: «Eine lustige Sorte Frau verkauft Sexismus als persönliche Freiheit.» Was sie damit meint, erklärte Holofernes am Beispiel der US-Popsängerin Christina Aguilera: «Es gibt dieses Christina-Aguilera-Video, in dem sie in rosa Unterhose und weißen Lackstiefeln über die Straße stolziert und sich ganz befreit gibt, während sie singt: 'Du denkst, ich bin eine Hure, aber ich mach das nur für mich!' Diese Freiheit ist eine Illusion.» Es gehe darum, möglichst nackt zu sein, um möglichst viele Platten zu verkaufen. «Das ist Prostitution», sagte die Sängerin. Sie selbst will aber ihre Reize auch nicht verstecken: «Ich spiele gerne und flirte gerne – und muss aufpassen, dass mir nicht der Spaß daran verdorben wird», meinte Holofernes.
«Ich habe keine Lust, zu einem biederen Amish-Mädchen zu werden, nur um mich von Sex-Girlies zu unterscheiden.» (nz)