netzeitung.deUsher räumt bei American Awards ab

 Herausgeber: netzeitung.de

Lieferten eine heiße Bühnenshow: Alicia Keys und Usher (Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Lieferten eine heiße Bühnenshow: Alicia Keys und Usher
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Gleich vier Mal wurde der R'n'B-Sänger Usher bei den American Awards ausgezeichnet. Auch die bereits erfolgsverwöhnten Rapper von Outkast wurden großzügig bedacht.

In Los Angeles sind am Sonntagabend die Musikpreise American Awards verliehen worden. Erfolgreichster Künstler war der Rhythm-and-Blues-Sänger Usher, der vier Mal für seine Arbeit belohnt wurde. «Danke für diesen Augenblick. Danke für dieses Jahr», bedankte sich Usher. «Es war fantastisch.»

Die Jury wählte ihn zum besten männlichen Soul-R'n'B-Künstler sowie zum besten Pop-Rock-Künstler. Für «Confessions» erhielt er außerdem die Preise für das beste Pop-Rock-Album und das beste Soul-R'n'B-Album. Das Album hatte sich in seiner ersten Woche bereits mehr als eine Million Mal verkauft.

Drei Preise durften die Rapper von Outkast mit nach Hause nehmen. Die Grammy-Gewinner wurden als beste Pop-Rock-Band und beste Rap-Hip-Hop-Gruppe ausgezeichnet. Zudem wurden sie für das beste Rap-Hip-Hop-Album geehrt.

Big Boi von OutKast erinnerte in seiner Dankesrede an den Rapper O.D.B., der am Samstag in einem New Yorker Aufnahmestudio nach einem Kollaps gestorben war. «Ruhe in Frieden Ol' Dirty Bastard», sagte Big Boi. «Wir lieben dich.»

Alicia Keys gegen Janet Jackson
Als beste weibliche Künstlerin in der Soul-R'n'B-Kategorie wurde Alicia Keys ausgezeichnet und stach damit ihre Kolleginnen Beyoncé und Janet Jackson aus. Sheryl Crow besiegte Avril Lavigne und Jessica Simpson als beste Pop-Rock-Künstlerin.

Linkin Park gewannen zum zweiten Mal in Folge in der Kategorie Alternativ. Zur besten Nachwuchs-Künstlerin wurde die Country-Sängerin Gretchen Wilson ernannt.

Die Rock-Veteranen Bon Jovi erhielten den Spezialpreis des Abends. Sänger Jon Bon Jovi nannte die Auszeichnung «surreal», bedankte sich jedoch überschwenglich bei seinen Fans, die ihm «ermöglicht haben zu träumen.» (nz)