netzeitung.deMadonna «spart an ihren Tänzern»

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Madonnas 'Reinvention Tour' (Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Madonnas 'Reinvention Tour'
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Sängerin Madonna halte ihre Tänzer kurz, während die Konzerttickets immer teurer werden, beschweren sich US-Medien. Dafür laufe die «Reinvention Tour» aber bisher schlecht.

Hungerlöhne, schlechte Arbeitsbedingungen und eine Chefin, die sich nicht kümmert - laut US-Medienberichten ist Sängerin Madonna nicht gerade eine fürsorgliche Arbeitgeberin.

Den zwölf Tänzerinnen und Tänzern, die sie auf ihrer aktuellen Tour begleiten, zahle sie unter 1000 Dollar pro Konzert, während sie selbst rund zwei Millionen Dollar pro Show erlöse, hieß es da. Außerdem müssten alle anderen auf der Bühne schwitzen, weil die Klimaanlage ausgeschaltete sei, um Madonnas Stimme zu schonen. Und mehr als einen kurzen Gruß habe der Superstar für seine Angestellten auch nicht übrig. Nur einer widersprach in der Geschichte und ließ sich sogar beim Namen nennen: Tangotänzer Seth Stewart. Er sagte: «Sie behandelt uns wie Könige. Einmal hat sie uns sogar zu sich nach Hause zum Essen eingeladen».
Noch viele Tickets für England
Schon kurz nach der Veröffentlichung der Geschichte in der «New York Daily News» gab es zudem auch noch ein Dementi von Madonnas Sprecherin Liz Rosenberg: «Die Tänzer sehen glücklich aus. Ich habe jedenfalls nichts anderes gehört», sagte sie.

Auf etwas verlässlicherer Quellen stützt sich eine Geschichte des Londoner «Evening Standard». Dort heißt es, das für die Tourneeauftritte Madonnas in England noch zahlreiche Karten zu haben sind. Allein vier Konzerte sind in der Londoner Wembley Arena angesetzt, für alle vier Termine im August seien noch Karten zu haben. Das Blatt erklärt dies vor allem mit den hohen Preisen der Tickets, die mit 112 Euro als Einstiegspreis sehr teuer seien. (nz)