netzeitung.deUdo Lindenberg verliert Plattenvertrag

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Udo Lindenberg (Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Udo Lindenberg
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

BMG hat sich von Udo Lindenberg getrennt. Er habe zu wenig Platten verkauft, hieß es. «Einen Panikpräsidenten feuert man nicht», sagt Lindenberg.

Der Musikkonzern BMG hat sich von Udo Lindenberg getrennt. Die Zusammenarbeit lohne sich finanziell nicht mehr, hieß es. Die Gründe seien andere, sagt der 58-Jährige.

«Die Trennung von der BMG fand bereits vor zwei Monaten in beiderseitigem Einverständnis statt, weil keine künstlerische Übereinstimmung mehr erzielbar war. Einen Panikpräsidenten feuert man nicht», sagte Lindenberg der «Bild»-Zeitung.

Seine ehemalige Plattenfirma sei sehr erfolgreich im schnellen Tagesgeschäft mit Projekten wie der Castingshow «Deutschland sucht den Superstar». «Was interessiert da noch die Kultur? Mein Platz ist nicht der Quickie in den Charts, ich mache große Projekte», so der Bundesverdienstkreuz-Träger. «Ich werde jetzt wieder mit Leuten zusammenarbeiten, die mehr als nur den schnellen Kommerz im Sinn haben.»

«Deutschland sucht den Superstar»-Produkte wie Daniel Küblböck oder Alexander Klaws täten ihm Leid, so der Sänger. «Aber will nicht jeder mal ein bisschen Held sein, für einen Tag?» (nz)