15.05.2004
Herausgeber: netzeitung.de
Kiss
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
In scharfen Worten hat Kiss-Bassist Gene Simmons seine Meinung über den Islam kundgetan. Die Äußerungen sorgten für Empörung.
Der Bassist der Rockband Kiss hält nicht viel vom Islam. Es handele sich um eine «schändliche Kultur», sagte Gene Simmons , der sich derzeit auf einer Australien-Tournee befindet, dem Radiosender 3 AW. Besonders missfällt dem Musiker, der nach eigenen Angaben mit 4600 Frauen geschlafen hat, die Behandlung des anderen Geschlechts.
Frauen würden im Islam schlechter behandelt als Hunde, sagte er. «Ein Hund kann Seite an Seite mit seinem Herrchen gehen, ein Hund hat seine eigene Hundehütte. Einen Hund kann man in eine Schule schicken, wo er Sitzen, Bellen und alle möglichen Tricks lernen kann», so Simmons. Alle diese Freiheiten hätten islamische Frauen nicht.
Nach dem Interview erhielt der Sender empörte Anrufe. Susan Carland, die zur australischen Moslemin des Jahres gewählt worden war, sagte, dass Australiens Moslems den Extremismus ablehnten. Sie entsprächen auch nicht den von Simmons vorgebrachten Klischees.
Der Vorsitzende des Islamischen Rats im Bundesstaat Victoria, Yasser Soliman, bezeichnete Simmons' Äußerungen als «sehr bedauerlich». Simmons habe zwar das Recht zur freien Meinungsäußerung, dürfe aber unschuldige Menschen nicht beleidigen. (nz)