«Metallicas» Anwältin Jill Pietrini betonte, dass sie erst gerichtliche Schritte eingeleitet habe, nachdem sie sich in einem Brief persönlich an «Unfaith»-Sänger Erik Ashley gewandt hatte. «Wir sind aber zu keiner Lösung gelangt, so dass wir klagen mussten.»Ashley zeigte sich schockiert und sagte, er wisse noch nicht, wie «Unfaith» reagieren werde: «Ich dachte zuerst, Metallica spielt uns einen Streich.»
«Metallica» aber scheint es durchaus ernst zu meinen. Die Band fordert sogar die Hälfte aller Einnahmen der ähnlich klingenden «Unfaith»-Songs. Jill Pietrini verteidigte die Ansprüche ihrer Klienten: «Ich könnte auch nicht meine eigene Softdrink-Firma gründen und dasselbe Rezept wie Coca-Cola benutzen.» (nz)