netzeitung.deGroße Filmmusik für den Sternenkrieg

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Hayden Christensen und Natalie Portman in 'Star Wars: Episode II' (Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Hayden Christensen und Natalie Portman in 'Star Wars: Episode II'
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Die Fans bekommen Gänsehaut, wenn sie die Fanfare aus «Star Wars» hören. Der Soundtrack zu «Episode II» beginnt natürlich auch wieder mit dem John-Williams-Thema und bietet die passende Musik für Klonkrieger.

Das Thema ist längst ein Klassiker der Filmmusik. John Williams' «Main Theme» zu «Star Wars» gehört seit 1977 zu den gern gespielten Kompositionen bei Filmmusik-Konzerten. Millionen von Fans werden am Donnerstag dieser Woche begeistert klatschen wenn das «Star Wars»-Thema zu Beginn des neuen Films, «Episode II - Angriff der Klonkrieger» wieder von der Leinwand ertönt.

Szene aus 'Star Wars-Episode 2' Foto: Fox
Ein Soundtrack zu einem «Star Wars»-Film kann also gar nicht ohne das «Main Theme» auskommen. Mit jedem neuen Film kam dann meist ein weiteres musikalisches Motiv hinzu. Da gab es das Staccato der Kontrabässe und Bläser in «Das Imperium schlägt zurück» und das verzauberte Liebesthema in «Die Rückkehr der Jedi-Ritter». Für «Angriff der Klonkrieger» hat John Williams nun wieder die Filmmusik komponiert.
Mal Bombast, mal MinneliedJohn Williams ist der Haus- und Hof-Komponist für 'Star Wars'-Regisseur George LucasFoto: SonyMusic
Er hat dabei, wie so oft, im Filmmusik-Geschäft, ein Thema geschaffen, das sich in unzähligen Variationen durch die meisten Titel der Soundtrack-CD zieht. Es ist dabei ein sehr schönes Liebesthema, das die Zuschauer am Ende des Films wahrscheinlich so fest im Ohr sitzen haben werden, dass es sie noch lange begleiten wird.

Williams' Liebesmelodie ist dabei mal bombastisch, mal geradezu Minnelied-ähnlich arrangiert. Es ist dabei erfreulich, dass John Williams ganz im Gegensatz zu seinem Kollegen Hans Zimmer nicht auf Synthesizer setzt. Trotz der ja eigentlich so zukünftig orientierten Handlung, die musikalisch untermalt wird, ist Williams' Instrumentierung völlig klassisch.

Es ist dann auch das London Symphony Orchestra, das Williams' insgesamt 14 Kompositionen eingespielt hat. Nur einmal hat sich in die orchestrale Instrumentierung dabei eine E-Gitarre gemischt.

Doch selbst die ist von Williams so sinnvoll eingesetzt, dass sie ein ganz bestimmtes Bild im Kopf des Zuhörers entsteht. Überhaupt ist der Soundtrack zu «Episode II» ein überwiegend gelungenes Beispiel dafür, dass Filmmusik im Film kaum zu bemerken sein sollte, aber auf der CD wiederum Bilder in den Köpfen der Zuhörer kreieren sollte.

Bilder entstehen durch die Musik
Aber John Williams hat nicht nur ein Liebesthema für «Episode II» geschrieben, sondern greift natürlich auch auf Bewährtes zurück. Da ist sowohl das «Darth Vader»-Thema zu erkennen, klingt das alte Liebesthema aus «Das Imperium
Er hat die Macht...Foto: Fox/Sony
schlägt zurück» an, und ist zugleich auch neben dem Liebesthema noch ein weiteres, Staccato-Thema entstanden, dass für die ständige Bedrohung in dem Film steht. Schon Tage vor dem Start von «Episode II» kann der Fan also schon vor seinem geistigen Auge mit Hilfe der Musik auf Reise in das Universum von Anakin und Padmé gehen, denn der Soundtrack, der sich zugleich wohltuend nicht mit irgendwelchen Popstars schmückt, ist bereits jetzt im Handel erhältlich.

Für das Web ediert von Jens Teschke