netzeitung.deNew Wave entert «Hall of Fame»

 Herausgeber: netzeitung.de

Die Ramones, Tom Petty und dazu eine Reunion von den Talking Heads: Die neuen Insassen der «Hall of Fame» brachten viel Schwung in die US-Ruhmeshalle der Rockgeschichte. Bilderschau: Neuzugänge in der "Hall of Fame"

Mit Isaac Hayes «Theme from Shaft» hatte die Zeremonie, mit der jedes Jahr neue Musiker in die amerikanische «Hall of Fame» aufgenommen werden, gleich zu Beginn einen funkigen Anstrich. Der R&B-Sänger, der nach seinen Auftritt mit dem legendären Film-Song bei der Gala im New Yorker Hotel «Waldorf Astoria» von Newcomerin Alicia Keys ganz offiziell in die Ruhmeshalle der Rockgeschichte eingeführt wurde, war aber nur einer der Neuzugänge des Jahres 2002.
Talking Heads wieder vereint
Neben dem Gitarristen Chet Atkins, Sänger Gene Pitney und Brenda Lee sind darunter erstmals Bands, die die New Wave- und Punk-Ära der späten Siebzigern und frühen Achtzigern geprägt haben, wie etwa Tom Petty und seinen Heartbreakers (gegründet 1976), sowie die Talking Heads. Die Band um Sänger David Byrne trat am Montag erstmals seit ihrer Trennung vor zehn Jahren wieder gemeinsam live auf.
25 Jahre Frist
Für die Punk-Rocker Ramones war die Ehrung eine zwiespältige Angelegenheit: Bandleader Joey Ramone war vor einem Jahr an Krebs gestorben, an seiner Stelle nahm Gitarrist Johnny Ramone die begehrte Trophäe in Empfang. Eine Aufnahme in die «Hall of Fame» in Cleveland ist frühestens 25 Jahre nach dem Erscheinen des ersten Albums des oder der Musiker möglich. (nz)