Saxofonist Brandt ist tot
Populär wurde er vor allem mit zahlreichen Plattenaufnahmen, Ehrungen bei Festivals sowie Begegnungen mit Jazzgrößen, darunter Miles Davis, Lester Young und Albert Mangelsdorff.
In den fünfziger Jahren galt die Helmut Brandt-Combo als führende Jazzformation in Deutschland. Mit seinem Quintett sorgte Brandt 1955 beim dritten Deutschen Jazz Festival in Frankfurt/Main für Furore. 1959 ging Brandt zur RIAS-Bigband, der er 37 Jahre als Musiker und Arrangeur angehörte.
Sein «Mainstream Orchestra», galt mit ausgefeilten Kompositionen und Arrangements als Institution in der Berliner Jazzszene. Seine 1998 uraufgeführte «Symphonischen Dichtung für Bigband und Symphonieorchester» gilt als wichtigstes Werk des Komponisten Brandt. Im Mai 2000 wurde er für sein künstlerisches Schaffen mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.(nz)

