Ein neuer Star des Jazz-Gesangs
03.01.2001
Herausgeber: netzeitung.de
Bereits 1998 gewann Monheit einen sensationellen zweiten Platz beim Theolonius Monk Wettbewerb in New York, dem etliche Auftritte im Licoln Center und im Village Vanguard folgten. Am Neujahrstag wurde sie nun endgültig in die ehrwürdigen Jazzreihen aufgenommen: sie sang im legendären Blue Note.
Ihre Interpretation des Standards «Detour Ahead» sei voller Sehnsucht und Gefühl. «Am Ende wich sie tatsächlich von der eigentlichen Melodie ab», schreibt Bourne in einem Beitrag für die
Jane Monheit Webseite unter Anspielung auf den Titel, der übersetzt so viel heißt wie, «Achtung Umleitung».«Sie sang wahrhaftig, ohne Vibrato oder gekünsteltes Klischee. Sie sang ganz einfach still und geheimnissvoll. Sie sang, wie nur eine Jazz-Sängerin singen würde, wie nur diese Sängerin singen würde.
Aufgewachsen ist Monheit in New Jersey in einer durch und durch musikalischen Familie. Vater und Mutter waren beide Musiker und auch ihr Bruder spielt in einer Rockband. Beginn der Karriere waren Auftritte auf Hochzeiten und in der High School.
Ihren Schwerpunkt legt die gerade 23 Jahre alt gewordene Monheit auf Balladen. «Wenn ich mein Leben lang Balladen singen könnte, hätte ich kein Problem damit. Ich glaube das liegt an meiner Art von Dramatik.»
Gefragt, ob sie sich auch andere Songs außer Jazz-Balladen vorstellen könne zu singen, will sich Jane Monheit trotzdem nicht festlegen. «Ich glaube Jazz wird immer meine Basis bleiben, aber es gibt so viel Musik in der Welt. Ich kann mir nicht vorstellen, mich nur auf eine Richtung zu beschränken.»
Für das Web ediert von Jens Teschke

