16.01.2009
Herausgeber: netzeitung.de
Glasvegas
Foto: Sony
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
In Großbritannien war ihr Album schon Gold wert, nun wollen Glasvegas auch Deutschland erobern. Stylish tritt die Band, mit der «coolen» Caroline McKay am Schlagzeug, auch noch auf. Mit Video.
Das neue Ding von der Insel kommt diesmal aus Glasgow: Glasvegas nennt sich die Band, die nach dem Erscheinen ihres mittlerweile vergoldeten Debütalbums im vergangenen Jahr nur noch Metallica in den Charts vor sich lassen mussten. Nun kommt das schlicht «Glasvegas» betitelte Werk auch in Deutschland auf den Markt. Das Warten hat sich gelohnt. Wunderbar wabernde Soundwälle, die von The Jesus and Mary Chain sowie von My Bloody Valentine inspiriert sind, dazu die üblich prägnanten britpoppigen Riffs, Refrains und eingängigen Melodien.
Stylish tritt die vierköpfige Band, bei der mit Caroline McKay eine (für ihre «Coolness» preisgekrönte) Frau am Schlagzeug sitzt, auch noch auf - jedenfalls, wenn man sich wieder auf Rockabilly-Haartürme, Lederjacken und schwarze Kleidung einlassen möchte. Es sei toll, so als einzige Frau in einer Band zu sein, verriet die 25-Jährige jüngst in einem Interview, zumal sie sich mit ihren Kumpels immer gut die Haarprodukte teilen könne.
Und für einen Oasis-Witz reichte es auf «Glasvegas» auch: «What's the Story, Morning Glory», singt James Allen im breitesten «glaswegian» Accent denn auch in «It's My Own Cheating Heart That Makes me Cry». Humor haben sie also auch, mehr jedenfalls als der ständig hyperventilierende «New Musical Expresse» (NME), der Glasvegas gleich wieder zur wichtigsten Band des Jahrtausends kürte. (nz)
Glasvegas - «Geraldine»: