Neue CD von PeterLicht: 

netzeitung.deDas hier macht lalalala...

 Herausgeber: netzeitung.de

PeterLicht (Foto: Promo<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe PeterLicht
Foto: Promo
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Das Phantom des deutschen Popgeschäfts ist wieder da. Auf seinem neuen, großartigen Album «Melancholie und Gesellschaft» tuscht PeterLicht seine Miniaturen aus der Warenwelt ein bisschen heller als sonst. Mit Video.

Auf dem «Sonnendeck» liegt er schon längst nicht mehr, und die «Lieder vom Ende des Kapitalismus» hat der Mann, der sich PeterLicht nennt, ja schon vor zwei Jahren mit großem Erfolg unters Volk gebracht. Was also kommt nach dem Ende? Na klar, ein neuer Anfang. Oder, um gleich mit Peter Licht zu sprechen: Wo der Kapitalismus aufhört, fängt die Liebe an. «Melancholie und Gesellschaft» heißt das vierte Album des Wahl-Kölners.

Entstanden sind zehn federleichte Popsongs, auf einem wie immer sparsam instrumentierten und ein wenig zerbrechlich besungenem Album. Tieftraurige Einsichten aus unserer modernen Lebens- und Warenwelt sind darunter, hintersinnige Wortspielereien, ein lustiges «Trennungslied» auf «reim dich oder ich schlag dich»-Basis, sinnfreie Blödeleien natürlich auch, und so unsterbliche Feststellungen wie «Das hier macht lalalalla ... und versendet sich». Mehr lässt sich zu dem Ouvre des Dichters, Songpoeten und Versteckspielers Peter Licht, der einst Meinrad Jungblut hieß, und noch immer keine Fotos von sich machen lassen möchte, eigentlich auch nicht sagen. Besser: einfach mal reinhören. (nz)

PeterLicht: «Melancholie und Gesellschaft», MotorMusic.

PeterLichts «Trennungslied» bei Youtube