Pop-Produzent will Deutschlands Ehre retten:
Bohlen hat 'nen Plan für den «Song Contest»
27.05.2008
Herausgeber: netzeitung.de
Nun mischt sich der Mann mit der Erfolgsgarantie dank «Bild»-Zeitung auch in die Diskussion um den erneut vermasselten Grand-Prix-Auftritt Deutschlands ein. Schließlich wusste Bohlen auch hier bereits, wo es langgeht: «Der Russe siegt. Und die No Angels werden letzter», zitiert das Blatt beinah ehrfürchtig den «Pop-Titan». Stimmt: Die No Angels erhielten nur 14 Punkte und teilten sich den letzten Platz mit zwei anderen Ländern.
Zweiter Vorschlag: «Der Titel muss eine Melodie haben, die sofort einen hohen Wiedererkennungswert hat. Schließlich können die Zuschauer den Beitrag nur einmal ganz hören - und müssen dann gleich abstimmen.» Der dritte Vorschlag: Die nationale Vorauswahl - in Deutschland vom Sender NDR verantwortet - müsste breiter angelegt werden. Mehr als fünf Kandidaten und dann «stärker und länger sieben», empfiehlt der 50-Jährige.
Und viertens: Ran an den Abstimmungsmodus des Eurovision Song Contest, krittelt nun auch Bohlen. «Es kann doch nicht sein, dass Zwergen-Länder wie Andorra und San Marino die gleiche Stimme haben wie Deutschland und Russland.» Nur eines möchte der DSDS-Juror beim Alten lassen: den Abstimmungsmodus, denn der sei schließlich wie bei der RTL-Show. «Die Leute haben Spaß, wenn sie selbst anrufen und abstimmen können.» (nz)

