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Pop-Produzent will Deutschlands Ehre retten: 

Bohlen hat 'nen Plan für den «Song Contest»

27. Mai 2008 12:12
Hallo, hier Bohlen - ich hätte da mal ein paar Vorschläge
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14 Punkte und gefühlter letzter Platz bei Grad Prix: Deutschland ist nach der No Angels-Pleite ganz unten. Doch nun meldet sich ein Retter mit Hit-Garantie.

Dieter Bohlen ist bekanntlich ein Mann der klaren Worte. In der Finalshow von «Deutschland sucht den Superstar» etwa erklärte der Pop-Produzent markig: «Ich kriege auch ein Kilo Hackfleisch in die Charts». Wenig später war mit Thomas sein Favorit der aktuellen DSDS-Staffel gekürt und erobert nun die Hitparaden - wenn auch mit einem nicht von Bohlen produzierten Song.

Nun mischt sich der Mann mit der Erfolgsgarantie dank «Bild»-Zeitung auch in die Diskussion um den erneut vermasselten Grand-Prix-Auftritt Deutschlands ein. Schließlich wusste Bohlen auch hier bereits, wo es langgeht: «Der Russe siegt. Und die No Angels werden letzter», zitiert das Blatt beinah ehrfürchtig den «Pop-Titan». Stimmt: Die No Angels erhielten nur 14 Punkte und teilten sich den letzten Platz mit zwei anderen Ländern.

Linda vor...

Und nochmal stimmt: Der Sieger kommt aus Russland und heißt Dima Bilan. Damit endlich auch einmal Deutschland beim Eurovision Song Contest ganz nach vorne kommt, hat Bohlen für die Veranstalter nun vier Tipps formuliert, natürlich exklusiv via «Bild»-Zeitung. Erster Vorschlag: Keine Gruppe, sondern ein Einzelinterpret - so ließen sich nämlich gesangliche Fehler minimieren. Eine potenzielle Kandidatin hat Bohlen auch schon bereit: Sängerin Linda Teodosiu aus «Deutschland sucht den Superstar».

Zweiter Vorschlag: «Der Titel muss eine Melodie haben, die sofort einen hohen Wiedererkennungswert hat. Schließlich können die Zuschauer den Beitrag nur einmal ganz hören - und müssen dann gleich abstimmen.» Der dritte Vorschlag: Die nationale Vorauswahl - in Deutschland vom Sender NDR verantwortet - müsste breiter angelegt werden. Mehr als fünf Kandidaten und dann «stärker und länger sieben», empfiehlt der 50-Jährige.

Und viertens: Ran an den Abstimmungsmodus des Eurovision Song Contest, krittelt nun auch Bohlen. «Es kann doch nicht sein, dass Zwergen-Länder wie Andorra und San Marino die gleiche Stimme haben wie Deutschland und Russland.» Nur eines möchte der DSDS-Juror beim Alten lassen: den Abstimmungsmodus, denn der sei schließlich wie bei der RTL-Show. «Die Leute haben Spaß, wenn sie selbst anrufen und abstimmen können.» (nz)

 
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