13. Mai 2008 11:28
Sie sind nicht immer alle blond – aber schwedische Jazz-Sängerinnen sind mächtig angesagt.
hat besonderen Gefallen an Fredrika Stahl gefunden, aber auch andere gehört.
Ziemlich hoch und bisweilen recht sphärisch klingt auch Lovisa. Das Erstlingswerk der Stockholmerin wurde ebenfalls von Nils Landgren stark promotet. Zum Repertoire gehören Jazzstandards wie «I fall in love too easily» und Klassiker des modernen amerikanischen Songwriting wie Burt Bacharachs «The Look of Love». Stimmlich und atmosphärisch geht Lovisa dabei eher in Richtung Astrud Gilberto. Auch das hat seinen Charme, ist aber musikalisch insgesamt weniger abwechslungsreich als Frederika Stahl. Dennoch: Auch dieses Album zeigt klar, dass Schwedens Jazzszene und Sängerinnen stark sind und die weltweiten Festivalbühnen sich aus einem großen Talent-Fundus bedienen können. Die Mitwirkung von erfahrenen Jazzern wie Bengt Lindkvist oder Jan Allan bei Lovisas Debüt macht zudem deutlich, dass die Arrivierten die unbekannten Schätze gerne unterstützen und begleiten und dazu beitragen wollen, dass Schweden mit mehr als nur mit Einheitsmöbeln assoziiert wird.
Fredrika Stahl auf YouTube