| | | 58. Internationale Filmfestspiele: Mörderische Entscheidungen statt Multikulti
Soviele Stars wie nie, und dann noch die Rolling Stones - die Berlinale atmete diesmal Kommerz und Popkultur. Gut, dass mit dem Siegerfilm aus Brasilien noch ein Paukenschlag folgte, findet Kerstin Rottmann.
| Berlinale 2008:: Goldener Bär geht nach Brasilien
Rund 230.000 verkaufte Karten, viel Glamour-Faktor und oft fast frühlingshaftes Wetter: Zeit für ein Berlinale-Fazit. Darauf können Sie sich Sonntag freuen! Heute verraten wir erstmal, wer welchen Bären gewann.
| Berlinale - Perspektive Deutsches Kino: Der Trend geht zum Überdruss
Junge deutsche Regisseure zeigen auf der Berlinale, wie Langeweile zu Krawall, Verwechslungen oder Sex führt, nicht aber zu politischen Filmen. Immerhin ein Doku-Thema, so weiß Christian Bartels, geht immer: Fußball.
| Berlinale 2008 - Endspurt: Brüste, Blut und Blüten
Wer wird bei der Preisverleihung der 58. Berlinale das Rennen machen? Julia Wilczok drückt ihren Favoriten aus Deutschland und den USA die Daumen. Und für Madonna gibt es einen gut gemeinten Rat.
Zum Thema:
| Berlinale 2008 - Wettbewerb: Den Finger am Abzug, das Herz in Flammen
Angelehnt an Senait Meharis umstrittenen Bestseller, erzählt «Feuerherz» vom Schicksal einer Kindersoldatin in Eritrea. Ein reichlich zahmes Drama, das Authentizität vermissen lässt, meint Julia Wilczok.
| | Historien-Drama auf der Berlinale : Erinnerung an einen Massenmord
«Wir möchten einen Trauerfilm, eine Elegie zeigen, keinen politischen Film», so Andrzej Wadja. «Katyn» erinnert an die Ermorderung tausender polnischer Offiziere durch Stalins Armee. Zur Premiere kommt auch Kanzlerin Merkel.
| Berlinale 2008 - Panorama: «Meinungen sind wie A...löcher»
Stillsitzen, stramm gefragt! Popdiva Madonna stellte ihr Regiedebüt «Filth and Wisdom» selbstbewusst auf der Berlinale vor. Sascha Rettig fragte sich nur, worauf sie so stolz war?
| Berlinale-Wettbewerb: «Verlasse diesen Ort, oh Satan!»
Ein Self-made man, dessen Menschlichkeit seiner Profitgier zum Opfer fällt: Der Oscar-Favorit «There Will Be Blood» ist ein komplexes Epos, das im heutigen Kino seinesgleichen sucht, sagt Julia Wilczok.
| Neuer Film von Oscar-Preisträger Errol Morris: Schlafentzug und Menschenpyramiden
Der Grat zwischen Folter und «Standard Operating Procedure», dem erlaubten Standardvorgehen, war im Abu Ghraib-Gefängnis schmal. Zur Darstellung dieses Grauens bedarf es keiner Hilfsmittel, meint Sascha Rettig.
| 58. Internationale Filmfestspiele: Erster Goldbär geht nach RumänienAuf der 58. Berlinale ist der erste Goldene Bär verliehen worden: In der Kategorie Kurzfilm siegte ein rumänischer Beitrag.
Joschka Fischer singt für den FriedenErst schaute er muffig, dann blühte er auf: Ex-Außenminister Joschka Fischer beehrte die Gala «Cinema für Peace» - und enterte gar die Bühne für ein Lied.Wenn die Toten zum Tanz bittenDer Verlust seiner Frau zwingt Rudi sein festgefahrenes Leben aufzugeben. Selten wurde Trauerarbeit schöner fürs Kino umgesetzt als in Doris Dörries Berlinale-Beitrag «Kirschblüten - Hanami», findet Julia Wilczok.Der brutale Kampf der TotenköpfePrügeln, erniedrigen, töten: José Padilhas Film «Tropa de Elite» zeigt eine Elitetruppe, die Drogendealer in Rio de Janeiro bekämpft. Mit fragwürdigen Methoden, weiß Kerstin Rottmann.«Ein großer Teil wird immer fremd bleiben»Doris Dörries Film «Kirschblüten» startet im Wettbewerb der Berlinale. Patrick Heidmann sprach mit der Regisseurin über Japans Faszination, Elmar Weppers erste Kino-Hauptrolle und eine gealterte Hannelore Elsner.Indiens schönster SixpackNicht nur in seiner Heimat Indien wird Shah Rukh Khan verehrt wie ein Gott. Sascha Rettig hat die Euphorie um den Bollywood-Star bei der Premiere seines neuen Films in Berlin miterlebt.«Die Gerüchte über mich sind haarsträubend»Dank «There Will Be Blood» ist Schauspieler Daniel Day-Lewis Favorit für einen Goldenen Bären. Dieter Oßwald sprach mit ihm über Wühlen im Dreck, die Liebe zum Landleben und Katzengold.Ein bisschen Frieden von Neil Young«Die Zeit, als Musik die Welt verändern konnte, ist vorbei», stellt Neil Young nüchtern fest. Julia Wilczok war dabei, als er seinen politischen Musikfilm «CSNY: Déjà Vu» auf der Berlinale vorgestellt hat. «Politik ist nicht so wichtig» Einblicke in das Leben von Patti Smith gibt nicht nur der Berlinale-Film «Dream of Life», sondern auch die Ausstellung «Objects of Love». Ricarda Landgrebe traf die «Godmother of Punk» in Berlin. 58. Internationale Filmfestspiele: Berlinale mit dem neuen Scorsese-Film eröffnet Auf den Internationalen Filmfestspiele ist der erste Film ein Werk über die legendäre Rockband Rolling Stones. Im Wettbewerb um die Bären läuft das Werk nicht. Zwei deutsche Produktionen sind aber dabei.«Hey Mr. Clinton, I'm bushed»Mit «Shine A Light» eröffnet Martin Scorsese die Berlinale. Mehr als ein Konzertfilm ist ihm nicht gelungen - dabei zeigen die Stones sogar Sinn für Humor, findet Kerstin Rottmann. |
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