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Hollywood-Rekord dank Spider-Man und Piraten

14. Jan 2008 14:17
Szene aus 'Spider-Man 3'
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Mit Einnahmen von 19 Milliarden Dollar blickt die US-Filmindustrie auf ein goldenes Jahr zurück. Doch gab es unter den großen Studios auch Verlierer.

Der anhaltende Streik der Drehbuchautoren droht Glanz und Glamour der diesjährigen Preisverleihungen in Hollywood zu gefährden. Dabei hätte die Traumfabrik der westlichen Welt allen Grund zu feiern: Mit 9,62 Milliarden Dollar Einnahmen an den US-Kinokassen wurde ein Rekordergebnis erzielt, das fünf Prozent über dem des Vorjahres und vier Prozent des bisherigen Rekordjahres 2002 liegt.

Auch im Ausland machten die sechs großen Hollywood-Studios mit geschätzten 9,42 Milliarden Dollar Einnahmen für ihre Kinoexporte ein hervorragendes Geschäft. Diese Zahlen veröffentlichte unter Hinweis auf die ermittelten Branchenstatistiken der USA die Fachzeitschrift «Filmecho/Filmwoche» in ihrer aktuellen Ausgabe.

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Erstmals überhaupt konnten auf dem US-Markt gleich vier Filme mehr als 300 Millionen Dollar Einnahmen verbuchen: «Spider-Man 3» lag dabei mit 336,5 Millionen Dollar an der Spitze und konnte international sogar 555,4 Millionen Dollar einspielen. «Shrek der Dritte» brachte es auf 321 Millionen Dollar am Heimatmarkt, international erzielte der Animationsstreifen 475 Millionen. «Transformers» verdiente in den USA 319 Millionen, im Ausland 388 Millionen. Und «Pirates of the Caribbean 3» war mit 309,4 Millionen Dollar beim amerikanischen Publikum erfolgreich, die internationalen Einnahmebilanz dieses Films liegt noch nicht vor.

Erfolgreichstes Hollywood-Studio des Jahres 2007 war Paramount Pictures, das in Kombination mit DreamWorks einen Umsatz von 1,49 Milliarden Dollar erreichte, 55 Prozent mehr als 2006. Verlierer war 2007 Twentieth Century Fox, das 28 Prozent Einnahmeverluste gegenüber dem Vorjahr hatte und mit 1,01 Milliarden Dollar nur den sechsten Platz unter den Großen der Traumfabrik belegen konnte.

Bestens lief das Geschäft auch bei einigen kleinen Studios, die sich auf anspruchsvollere Filme spezialisiert haben. Hier erzielten New Line Cinema 93 Prozent und MGM gar 122 Prozent Umsatzsteigerung. (Wolfgang Hübner, AP)

 
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