Tom Hanks dreht Reed-Film in Berlin
Reed wurde 1938 in Denver/Colorado geboren und zog 1972 aus politischer Überzeugung in die DDR, wo er von den Machthabern mit offenen Armen empfangen und mit allen Privilegien ausgestattet wurde. Am 17. Juni 1986 wurde er aus dem Zeuthener See in Brandenburg geborgen. Offiziell galt ein Unfall als Todesursache. Doch der lange Zeit liebste Amerikaner des SED-Regimes hatte Selbstmord begangen.
Bis zu seinem Tod spielte Reed in 20 Filmen mit, produzierte 13 Musikplatten und gab Konzerte in 32 Ländern, vorwiegend natürlich in denjenigen des kommunistischen Machtbereiches jener Zeit. (AP)
