25. Okt 2007 12:52
Der Mythos Sissi bleibt unangetastet, wenn Bully Herbig mit «Lissi und der wilde Kaiser» auf Kalauerjagd geht. Keine Sekunde langweilig ist der Animationsfilm - und flugs vergessen.
Die Story ist eine Mischung aus Märchenspiel, Sitcom und Parodie: Fern im Himalaya schert sich der Yeti weder um Hygiene noch um Moral. Nach Ausübung seines Lieblingssports, des Igelwerfens, gerät er jedoch in die Hölle, wo ihn der Teufel dazu bringt, auf einen der typischen Märchendeals einzugehen: Der Yeti muss ihm die schönste Frau der Welt besorgen. Dabei handelt es sich natürlich um die jugendliche Kaiserin Lissi, von ganzem Herzen zugetan ihrem Kaiser Franzl, der sich am Hof mit seiner Entourage amüsiert, unter anderem bei Palastgolf mit Mozartkugeln.Dem Yeti gelingt es, Lissi zu entführen. Er wird aber prompt verfolgt von mehreren Jägern, dem Kaiser, seiner intriganten Mutter und dem Marschall. Zwischendurch passiert allerhand: Franzl muss an der Liebe seiner Lissi zweifeln, die Kaisermutter experimentiert mit einem Liebestrank, und die Flüchtenden finden Zuflucht auf dem Schloss des Königs von Bayern, der unter höllischen Zahnschmerzen leidet. Am Ende aber geht natürlich alles gut aus, Lissi und ihr Kaiser sind wieder vereint, der König ist seine Zahnschmerzen los, und der Yeti hat einen neuen Freund.