«Das hat mit Überleben zu tun»
26.09.2007
Herausgeber: netzeitung.de
Die zierliche Schauspielerin hat bereits in vielen actionreichen Filmen mitgespielt. Das habe sie nicht so geplant, erzählte Foster. «Das Schweigen der Lämmer» (1991) war demnach für sie ein Wendepunkt. «Davor habe ich immer wieder Frauen gespielt, denen etwas Schlimmes passiert.»
Die Frage, ob sie selbst schon einmal etwas so Schreckliches erlebt habe wie ihre Filmfigur Erica, verneinte sie. «Ich war vielleicht schon in Situationen, in denen ich mich bedroht fühlen sollte.» Aber sie habe es nicht zugelassen. Ihre größte eigene Angst sei, dass ihre Kinder Schmerzen erleiden. Einmal habe ihr Sohn als Kleinkind einen Gips bekommen und furchtbar geschrien, obwohl es gar nicht wehtat. Das sei für sie das Allerschlimmste gewesen.
Mit Blick auf ihr von den Medien abgeschottetes Privatleben meinte die zweifache Mutter: «Ich würde nicht sagen, dass ich langweilig bin, aber ich sehne mich auch nicht nach Aufmerksamkeit.» Ihr Sozialleben bestehe nicht aus Premieren, sondern aus Dingen wie Freunde treffen, ins Kino gehen oder Besuchen bei den Eltern. Bis um sieben gehe sie zur Arbeit. «Dann gehe ich nach Hause - und das ist mein Leben.» (Caroline Bock, dpa)

