Keine Chance für Anakin und Amidala
21.08.2007
Herausgeber: netzeitung.de
Hayden Christensen und Natalie Portman in 'Star Wars'
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Kinozuschauer sind streng: Für ein britisches Unternehmen wählten sie die unglaubwürdigsten Filmliebespaare aller Zeiten und dabei kam ein Schauspieler besonders schlecht weg.
In «Star Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger» verliebt sich Hayden Christensen alias Anakin Skywalker in die von Natalie Portman gespielte Prinzessin Amidala. Dieses Paar rangiert auf einer Liste der «schlimmsten Filmliebespaare aller Zeiten» ganz oben. Die Umfrage wurde von Pearl & Dean, ein britisches Unternehmen für Filmwerbung, durchgeführt.
Ben Affleck wurde gleich zweimal unter die fürchterlichsten Leinwandliebhaber gewählt. Sein Auftritt an der Seite von Jennifer Lopez im 40-Millionen-Dollar-Flop «Gigli» brachte das Paar auf den zweiten Platz. Gleich 13 Prozent der Befragten gefiel die Turtelei von Keira Knightley und Orlando Bloom in den «Fluch der Karibik»-Filmen nicht. «Zu verkrampft», lautete das vernichtende Urteil.
Madonnas nicht vorhandene Schauspielkünste sind mittlerweile legendär. Wen wundert es da, dass die Sängerin und ihr italienischer Filmpartner Adriano Giannini in «Stürmische Liebe - Swept Away» nicht als Liebende überzeugen konnten. Auf Platz fünf der Liste landeten Sean Connery und Catherine Zeta-Jones mit «Verlockende Falle». Die Schauspieler trennen im wahren Leben 39 Jahre Altersunterschied - offenbar zuviel für 11 Prozent der Befragten.
Ben Affleck die ZweiteAuch die Liebelei des neurotischen Hugh Grant mit Andie McDowell im neunziger-Jahre-Klassiker «Vier Hochzeiten und ein Todesfall» konnte bei den Zuschauern nicht punkten, die verbannten das Paar auf den sechsten Platz.
Darauf folgt zum zweiten Mal Ben Affleck. Auch seine Liebesszenen mit Kate Beckinsale in «Pearl Harbor» kommen beim Kinopublikum nicht gut an. Rang sieben für die Leinwandromanze.
Kapp dahinter liegen Nicole Kidman und Tom Cruise. Zwar waren sie damals noch verheiratet, doch laut Liste brachten die Hollywoodstars in Stanley Kubricks «Eyes Wide Shut» die Sexszenen wenig glaubhaft rüber.
Schwule Cowboys und ein moderner KlassikerIn der Liste zwar auf Platz neun, wurden Heath Ledger (li.) und Jake Gyllenhaals Zärtlichkeiten in «Brokeback Mountain» vom Internet-DVD-Verleih «Lovefilm.com» auf Platz eins der «besten Leinwandküsse aller Zeiten» gewählt. Damit liegen die schwulen Cowboys sogar noch vor Audrey Hepburns und George Peppards Kuss in «Frühstück bei Tiffany's».
Inzwischen ein moderner Klassiker, doch «Titanic» kommt nicht durchweg gut an. Drei Prozent der Befragten befanden das Paar Kate Winslet und Leonardo DiCaprio völlig unpassend. Dafür gab es den zehnten Platz. (nz)