Ein Teil dieser Bewegung entschied sich für den terroristischen Irrweg, der seither mit den Namen Baader-Meinhof und «Rote Armee Fraktion» (RAF) verbunden ist und der die Bundesrepublik bis zum «Deutschen Herbst» 1977 in Atem halten sollte, als die führende Gruppe im Stuttgarter Gefängnis Stammheim schließlich Selbstmord beging. Andreas Baader und Ulrike Meinhof, im Film von Moritz Bleibtreu und Martina Gedeck dargestellt, gehörten zu den führenden Köpfen der RAF.Ihre «terrorristische Karriere» begann bald nach den Ereignissen vom 2. Juni 1967. Zur Strafverbüßung nach einer Kaufhausbrandstiftung in Frankfurt gesucht, wurde der 27-jährige Baader im April 1970 bei einer Verkehrskontrolle in Berlin gefasst, aber schon einen Monat später bei einer Ausführung aus der Haft in ein Institut der Freien Universität Berlin (FU) von Komplizen «freigeschossen».
Es begann der «Baader Meinhof Komplex». Der gleichnamige Film von Uli Edel (««Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo») soll im Herbst 2008 in die Kinos kommen. Zu den weiteren Darstellern gehören Bruno Ganz, Alexandra Maria Lara, Nadja Uhl, Heino Ferch, Johanna Wokalek, Michael Gwisdek und Jan Josef Liefers. (Wilfried Mommert, dpa)