03. Jul 2007 10:05
Ob Waffenwahn, Terror oder Krankenversicherung: Michael Moore ist der erfolgreichste Dokumentarfilmer überhaupt. Mit «Sicko» brach er nun seinen eigenen Rekord - fast.
Wie die Produzenten der Weinstein Company am Montag bekannt gaben, hatte zuvor nur Moores Dokutainment «Fahrenheit 9/11» bei seinem Kinodebüt mehr Geld eingebracht. In dieser Woche sollte «Sicko» auf zusätzlich 200 Leinwänden und in den kommenden Wochen landesweit in noch mehr Kinos gezeigt werden. Umfragen zufolge befanden rund 93 Prozent der Zuschauer «Sicko» als empfehlenswert.Der Filmemacher hatte für «Bowling for Columbine», der den Waffenwahn der US-Amerikaner vorführt, einen Oscar erhalten. Für «Fahrenheit 9/11», der die Reaktion der USA auf die Terroranschläge vom 11. September 2001 beleuchtete, wurde er 2004 mit der Goldenen Palme von Cannes geehrt. (dpa/nz)