01.02.2007
Herausgeber: netzeitung.de
Sienna Miller in 'Factory Girl'
Foto: PR
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Sienna Miller muss sich derzeit gegen das Gerücht wehren, in ihrem neuen Film realen Sex gehabt zu haben. Aber ist es wirklich ein Gerücht?
Stellen Sie sich vor, Sie haben einen Film produziert. Natürlich möchten Sie, dass die Ausgaben durch die Einnahmen schnellst möglich wieder reinkommen. Also müssen Sie werben. Da fällt Ihnen einer der ältesten Werbesprüche überhaupt ein: «Sex sells».
So oder so ähnlich muss es im Kopf eines Marketingstrategen ausgesehen haben, der derzeit damit betraut ist, den Film «Factory Girl» ans Publikum zu bringen. Denn herausgekommen ist die großartige Legende, dass ein Journalist Hauptdarstellerin Sienna Miller unterstellt hat, in dem Film über die tragische Warhol-Muse Edie Sedgwick mit ihrem Filmpartner, dem «Star Wars»-Star Hayden Christensen, vor laufender Kamera Sex gehabt zu haben.
Und damit nicht genug. Besagter Journalist von den «Daily News» soll Miller sogar vor deren Eltern am Rande einer Vorstellung in New York konfrontiert und Aufklärung verlangt haben. Und die bekam er auch prompt.
«Das ist ja schrecklich»Die «New York Post» zumindest zitiert die Ex-Freundin von Jude Law mit den Worten: «Oh, Schätzchen, das ist ja schrecklich, Sie verstehen offensichtlich überhaupt nichts vom Filmedrehen.» Und damit es auch wirklich alle mitkriegen, hat sich auch noch Millers Sprecherin zu Wort gemeldet: «Es ist absolut nicht wahr. Wenn man eine Liebesszene dreht, stehen mindestens fünf, sechs Leute am Set. Sie hatten keinen richtigen Sex. Sie ist nur eine großartige Schaupsielerin.»
Und dann gibt es auch noch ein Dementi vom Studio Weinstein: Nein, man habe dieses Gerücht nicht in die Welt gebracht, um die Ticketverkäufe anzukurbeln. Das seien «lächerliche Gerüchte».
Sollte das Werbekonzept aufgegangen sein, und Sie möchten nun auch das «großartige Talent» von Miller bewundern, müssen Sie sich leider noch etwas gedulden. Der Starttermin für Deutschland steht noch nicht fest. (nz)