netzeitung.deCraig ging nur «aus Spaß» zum 007-Casting

 Herausgeber: netzeitung.de

Daniel Craig (Foto: AP<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Daniel Craig
Foto: AP
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Schon erklingen sogar im Buckingham Palace «Bond»-Melodien. Klar war der Erfolg des neuen Agenten nicht - schließlich nahm sogar Darsteller Daniel Craig sein Casting nicht ernst.

Möglicherweise hat der britische Schauspieler Daniel Craig genug davon, immer nur der Buhmann zu sein. Nachdem dem neuen James Bond Unmännlichkeit vorgeworfen wurde, und auch Filmemacher Martin Campbell durchsickern ließ, dass Craig nicht seine erste Wahl für die Besetzung der Agenten-Rolle war, schlägt Craig nun zurück.

Der 38-jährige Craig sagte in der Morgen-Show des britischen Radiosenders «Virgin Radio», dass er das Casting für die Besetzung des James Bond in «Casino Royale» «ein bisschen als Spaß» ansah. Er habe sich nur deshalb beworben, da er die Roman-Vorlage von Ian Fleming «ganz gut» fand, zitiert ihn die britische Zeitung «The Sun». Er habe sich keineswegs darum bemüht, die Rolle zu erhalten.

«Glauben sie mir, damit hätte ich überhaupt nicht gerechnet. Ich hatte keine großen Ambitionen auf die Rolle, aber dann rief mich Barbara an und sagte: ,Komm doch bitte und sage ,Hallo'. Ich habe gedacht, dass das ein Spaß ist», sagte Craig.

«Ich erinnere mich noch daran, wie ich das Buch in der U-Bahn las. An der Station »Piccadilly« stieg ich aus, beendete die letzte Seite, warf das Buch in den Mülleimer, ging weiter und dachte: ,Nun, das war ganz gut'.»

London stellt sich unterdessen bereits auf «Casino Royale» ein. Zur Vorbereitung auf den Film und zur Feier des 60. Jubiläums des «Cinema and Television Benevolent Funds» (CTBF) wird am Donnerstag «The Band of the Scots Guards» bei der Wachablösung am Buckingham Palace mehrere Bond-Melodien spielen. (nz)