Stones' Wahrheit übers «World Trade Center»
22.05.2006
Herausgeber: netzeitung.de
«Manchmal formt sich Geschichte durch die kollektive Erinnerung der Menschen. Mein Film baut auf die Erfahrungen jener Menschen und ihrer Angehörigen, die wirklich davon betroffen waren», erläuterte der zweifache Oscar-Preisträger seinen Ansatz. Er wolle von der «Wahrheit» erzählen, der «Wahrheit, die gegen die Macht des Terrors bestehen muss».
Ein ganz normaler Tag, so scheint es. Bis ein schneller Flugzeugschatten auf einer Häuserwand und eine gewaltige Detonation alles verändern. Das Chaos der ersten Minuten, fehlende Informationen, die Angst der Menschen fängt «World Trade Center» in Hollywood-Manier ein und folgt den Polizisten, bis zwei von ihnen von Trümmern eingeschlossen werden.
Stones Film ist die zweite Produktion, die sich fünf Jahre danach mit den Terroranschlägen auseinandersetzt. «United 93» von Paul Greengrass über den Flug der vierten entführten Maschine, die über einem Waldstück abgestürzt ist, läuft in Cannes am Freitag außerhalb des Wettbewerbs. (nz)

