netzeitung.de«Knight Rider» soll ins Kino kommen

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Filmstar: 'Kitt', der sprechende Trans Am aus 'Knight Rider' (Foto: Promo<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Filmstar: 'Kitt', der sprechende Trans Am aus 'Knight Rider'
Foto: Promo
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Die Produzenten von «Pulp Fiction» haben sich die Filmrechte an der TV-Serie «Knight Rider« gesichert. Während Auto «Kitt» wieder dabei sein soll, wird ein anderes Original offenbar fehlen.

Nach «Miami Vice» und «Dallas» werden Pläne konkreter, noch eine weitere legendäre Fernsehserie aus den Achtzigern auf die große Leinwand zu bringen: Die Pulp-Fiction-Produzenten Bob und Harvey Weinstein haben sich jetzt die Rechte an «Knight Rider» gesichert.

Die Produktionsfirma der Weinsteins werde eng mit dem Schöpfer der Serie, Glen A. Larson, zusammenarbeiten, teilte das Unternehmen mit. Larson werde das Buch für den Film schreiben und auch als ausführender Produzent agieren.

Während «Kitt», der sprechende Pontiac Trans Am, mit von der Partie sein wird, taucht ein Name in der Mitteilung allerdings nicht auf: der von David Hasselhoff. Die Serie hatte für den späteren «Baywatch»-Helden den Durchbruch bedeutet. Er spielte den jungen Polizisten Michael Knight, der - bei einem Einsatz fast zu Tode gekommen - mit neuer Identität und neuem Gesicht in die Dienste einer Geheimorganisation für Recht und Ordnung tritt.

Hasselhoff im Scheidungskrieg
Ihm zur Seite stand Dienstauto «Kitt» – in der Lage zu denken und zu sprechen und vollgestopft mit so vielen technischen Gimmicks, dass James Bonds Dienstwagen dagegen wie ein gebrauchter VW Golf ohne Klimaanlage wirkte. Das rote LED-Laufband, das «Kitt» auf der Motorhaube trug, avancierte seinerzeit zum gefragten Tuning-Teil, das auch gern in Mantas und Gebraucht-BMWs eingebaut wurde.

Auch die Entertainment-Website «E Online» will erfahren haben, dass die Produzenten des Kino-«Knight Rider» mit dem Gedanken spielen, ohne Hasselhoff auszukommen. Für den wäre das besonders bitter, weil er das Projekt seit Jahren voran getrieben hatte.

Schmutzige Scheidung statt sauberer Held
Im Jahr 2001, als eine Verfilmung schon einmal sehr konkret zu werden schien, hatte Hasselhoff noch berichtet, geplant sei, dass er als Michael Knight als eine Art Ausbilder für die nächste Generation geheimer Agenten der Organisation sein werde. Damals hatten sich die Pläne allerdings zerschlagen – zuletzt hatte Hasselhoff vor allem durch sein Alkohol-Geständnis und seine schmutzige Scheidung von Frau Pamela Bach von sich reden gemacht. (nz)