12.04.2006
Herausgeber: netzeitung.de
Hose runter für die Kunst: Tom Hanks
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Hollywoodstar Tom Hanks hat Einzelheiten zum Film «Der Da-Vinci-Code» verraten. Unter anderem die opulente Dekoration seiner Garderobe im Louvre hat ihm gefallen.
Gut einen Monat vor der Premiere von «Der Da-Vinci-Code Sakrileg» beim Filmfestival von Cannes hat Hauptdarsteller Tom Hanks Einzelheiten zu Film und Dreharbeiten erzählt.
Die schönsten Momente seien die Dreharbeiten im Louvre in Paris gewesen, sagte Hanks der «Bild»-Zeitung. «Wir spielten direkt vor diesen grandiosen, überwältigenden, sehr, sehr berühmten Gemälden und Leinwänden, die jeder Mensch kennt. Wie können wir die Menschen im Kino noch überraschen? Das war der Thrill. Jeden Tag.»
In dem Film nach dem Bestseller von Dan Brown spielt Hanks den Harvard-Professor Robert Langdon, der versucht zu ergründen, ob Jesus Christus gemeinsam mit Maria Magdalena ein Kind hatte. Hinweise darauf geben versteckte Details in den Gemälden alter Meister die von den Filmschaffenden in Paris allerdings zum Teil recht profan behandelt wurden.
Nackt vor alten Meistern«Der Saal der Mona Lisa war die Abstellkammer für unsere Technik. Dort ging ich hin, um mich aus- und umzuziehen», erinnert sich Hanks, der nach eigenen Angaben im Louvre auch vor einer 5000 Jahre alten Apollo-Statue die Hosen heruntergelassen hat.
«Der Film ist ein grandioses Puzzle», so der Schauspieler weiter. «Wir mussten die Szenen so konstruieren, dass alle Infos organisch präsentiert werden. Jeden Tag, bei jeder Szene hatten wir große Brocken von Dialogen, die wir ausbalancieren mussten. Was wissen wir? Was muss rüberkommen? Was muss man verheimlichen?» Jede Szene verrate dann ein Stück des Puzzles, ob im Louvre oder anderswo. (nz)