netzeitung.de«Scottys» Asche fliegt später ins All

 Herausgeber: netzeitung.de

James Doohan alias "Scotty" (Foto: AP<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe James Doohan alias "Scotty"
Foto: AP
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Der Flug, mit dem die Asche des verstorbenen James Doohan ins in All gebracht werden sollte, wird verschoben. Für die Fans bietet sich so immerhin die Chance für einen letzten Gruß.

«Scottys» letzter Wunsch wird erst 2006 in Erfüllung gehen. Der für Dezember geplante Weltraumflug von James Doohans Asche muss wegen Tests an einer anderen Rakete verschoben werden. Das gab die Sprecherin der Firma Space Services Inc. in Houston bekannt. Susan Schonfeld zufolge wird die «Falcon 1»-Rakete mit der Asche-Fracht vom kalifornischen Luftwaffenstützpunkt Vandenberg nun frühestens im Februar abheben. Der Darsteller des Chefingenieurs der «Enterprise» war im Juli im Alter von 85 Jahren gestorben. Doohan hatte sich nach Angaben seiner Familie ausdrücklich gewünscht, nach seinem Tod bei einem seiner besten Freunde sein zu können.
Auch Deutsche beim Spaceflight
In den neunziger Jahren war die Asche des 1991 gestorbenen Schöpfers der «Star Trek»-Saga, Gene Roddenberry, ins All geschossen worden. Die Asche des kanadischen Schauspielers und weiterer rund 200 Verstorbener geht an Bord der kommerziellen Rakete als Beipack ins All. Beim 6. sogenannten «Memorial Spaceflight» des US-Unternehmens fliegen auch die Überreste mehrerer Deutscher mit. Einen Tag vor dem Raketenstart wollen die Veranstalter nahe der Abschussrampe eine öffentliche Gedenkfeier abhalten. Doohans Witwe Wende fordert auf der Webseite www.spaceservicesinc.com die Fans zum Einsenden von Grußworten auf, die dann mit der Asche ins All «gebeamt» werden sollen. (nz)