netzeitung.deProduzent: Küblböck-Film war ein Super-Flop

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Da kasperte er noch: Daniel Küblböck bei der Premiere seines Films (Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Da kasperte er noch: Daniel Küblböck bei der Premiere seines Films
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

«Daniel, der Zauberer» sei so total gefloppt, dass der Regisseur «ins Ausland geflohen» sei, sagt der geknickte Produzent Peter Schamoni. Dennoch bereut er den Film nicht.

Nach nur einem Monat ist der Küblbock-Film «Daniel der Zauberer» mit nur 20.000 Zuschauern endgültig abgesetzt worden. In der Münchner Zeitung «tz» zieht Produzent Peter Schamoni nun eine vernichtende Bilanz: «Auf dem Plakat steht:

'Von Millionen geliebt, von vielen gehasst'. Aber es ist genau umgekehrt.» Autor und Regisseur Ulli Lommel «war völlig geknickt, er hat das kalte Grauen gekriegt», sagte Schamoni. Lommel sei nach dem Flop in die USA geflüchtet. Auch der Start mit 100 Filmkopien sei ein Fehler gewesen.

Küblböck ist keine Uschi Glas
Die Kosten in Höhe von mehreren 100.000 Euro müsse er nun allein tragen, sagte Produzent Schamoni. Von dem Küblböck-Streifen habe er sich einen ähnlichen Erfolg versprochen wie mit dem Film «Zur Sache Schätzchen», sagte Schamoni. Jetzt ärgere er sich, dass «all die Besserwisser» Recht behalten hätten.

Der Küblböck-Film war bei der Kritik durchgefallen, auch die Filmförderung hatte eine Unterstützung abgelehnt. «Aber ich bereue es nicht, den Film gemacht zu haben; ich muss mich dafür auch nicht schämen. Wenn man keine Netze auswirft, fängt man keine Fische», sagte Schamoni.

Er hoffe, dass der Film nun als DVD und möglicherweise im TV besser laufe. In dem Streifen muss sich Küblböck mit Liebe und «positiver Energie» vor zwei Teenies retten, die ihn umbringen wollen. Nebenbei werden Küblböcks Karriere und Privatleben ausführlich beleuchtet.(nz)