netzeitung.deHaußmanns «NVA» soll «kein Ostfilm» sein

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Dreharbeiten für Haußmanns 'NVA' (Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Dreharbeiten für Haußmanns 'NVA'
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Millionen haben ihn erlebt, den Grundwehrdienst in der DDR. In «NVA» setzt Regisseur Leander Haußmann der Zeit nun ein filmisches Denkmal - und gab einem Ex-Teenie-Star aus Flensburg die Hauptrolle.

Nach «Herrn Lehmann», der Verfilmung des Romans von Sven Regener, widmet sich Leander Haußmann nun wieder der DDR-Geschichte - auch wenn er selbst es so nicht sehen möchte. Sein neuer Film «NVA», der noch bis zum 2. September in der Bad Dübener Heidekaserne gedreht wird, sei «kein Ostfilm», sondern Teil der gesamtdeutschen Geschichte, sagte Haußmann der Agentur ddp.
Kim Frank singt wieder
In dem Film geht es um die Erlebnisse des jungen DDR-Bürgers Hendrik Heidlers während seines 18-monatigen Grundwehrdienstes. Die Titelrolle spielt Kim Frank. Für den 22-Jährigen, der als Sänger der Flensburger Teenie-Band «Echt» bekannt wurde, ist es die erste Rolle als Schauspieler. Singen wird er in «NVA» auch, und zwar DDR-Soldatenlieder.

Das Drehbuch zu dem Film schrieb Autor Thomas Brussig («Helden wie wir»), der schon für Haußmanns Erfolgsfilm «Sonnenallee» (1999) verantwortlich war. Produziert wird der Film von Detlev Bucks Boje Buck Produktion, Buck selbst spielt ebenfalls mit. Kinostart ist 2005. (nz)