netzeitung.de«(T)Raumschiff» setzt Kinos unter Druck

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"(T)Raumschiff Surprise" (Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe "(T)Raumschiff Surprise"
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Am kommenden Montag findet die Premiere von «Bully» Herbigs neuem Film statt. Jenseits des roten Teppichs aber ist die Vorfreude aufs «(T)Raumschiff» ein wenig gedämpft.

Die ersten, die den neuen Film von Michael «Bully» Herbig zu sehen bekommen, sind seine Fans: 1500 Karten wurden in München für die Premiere vom «(T)Raumschiff Surprise» am kommenden Montag verschenkt oder verlost. Außerdem werden viele Promis im Mathäser Filmpalast erwartet. Kommen wollen Herbig und seine Mitspieler Rick Kavanian, Christian Tramitz, Til Schweiger, Anja Kling und Sky du Mont. Auch Stefan Raab, der den offiziellen Titelsong produziert hat, will den Film sehen.

Die «Raumschiff Enterprise»-Parodie war vor der Premiere am 19. Juli nur ausschnittweise zu sehen, weil der Film wegen der aufwendigen Spezialeffekte so lange nachbearbeitet werden musste.

«Knebelverträge» angeprangert
Die Erwartungen an den neun Millionen Euro teuren Nachfolgefilm von «Der Schuh des Manitu» (der auf zwölf Millionen Zuschauer kam) sind immens. Das zeigt auch eine Meldung im Online-Magazin «Telepolis». Dort heißt es, dass alle Filmtheater, die den Streifen vom 22. Juli an zeigen wollen, in bestimmte Bedingungen einwilligen müssen. Unter anderem müssen die Lichtspielhäuser den Film mit 28 Tagen länger als sonst üblich und zudem in all ihren Vorstellungen spielen. Das würde bedeuten, dass etwa Jugend- oder Kindervorstellungen ausfallen müssten.

Wenn die Kinos zwei bestimmte Trailer zeigen wollten, gebe es angeblich zudem Mietaufschläge. Kleinere Kinos mit nur ein oder zwei Leinwänden würden den Film deshalb nicht zeigen können, so der Geschäftsführer des Hauptverbandes Deutscher Filmtheater (HDF) Andreas Kramer. Der HDF hat sich mit einem Protestbrief gegen die Knebelverträge an den Filmverleih Constantin gewandt. (nz)