Mit Fritten zum Erfolg: «Supersize Me»
Überraschenderweise ist Dank dieser Tortur nicht nur Spurlocks Körpervolumen gewachsen, sondern auch der Betrag auf seinem Bankkonto. Drei Wochen lang hielt sich «Supersize Me» in den Kino-Top-Ten. Und das, obwohl der Film in den USA die meiste Zeit gerade mal in 200 Kinos gelaufen sei, berichtet CNN.
McDonald's soll inzwischen schon Stellung bezogen haben. Angeblich hat der milliardenschwere Konzern Sprecher beauftragt, den Film zu diskreditieren. Dabei habe er gar keinen investigativen Enthüllungsfilm geplant, so der Regisseur, er habe Spaß machen wollen. «Doch als ich davon erfuhr, dass die Fastfood-Industrie speziell Kinder zu ihrer Zielgruppe gemacht hat und dass schlecht über die Inhaltsstoffe informiert wird», habe er erkannt, dass der Film eine Aussage hat.
«Es ist interessant zu sehen, wie diese offensichtlich von der Junkfood-Lobby unterstützten Gruppen auf den Film reagieren. Andererseits, wenn ein kleiner Typ wie ich als solch eine Bedrohung angesehen wird, frage ich mich doch, vor was diese Leute so große Angst haben.» (nz)

