27. Feb 2004 16:40
Möglicherweise hat sein Film «Die Passion Christi» den US-Schauspieler und Regisseur Mel Gibson ein wenig der Realität enthoben. Er werde seinen Kritikern vergeben, sagte er in einer Talkshow.
Mit «Die Passion Christi« wollte Hollywood-Schauspieler/Regisseur/Produzent Mel Gibson wohl eine Art künstlerisches Testament machen. Er hat den Film in Aramäisch und Latein gedreht und mit 25 Millionen Dollar selbst finanziert. Von Anfang an hatte er klargestellt, dass der Film eher göttlicher Auftrag als Kinounterhaltung sein solle. Der Heilige Geist selbst habe sich durch ihn «hindurch gearbeitet», sagte er.Das hat er nun auch das Publikum spüren lassen. In der US-TV-Talkshow von Jay Leno sagte Gibson über die mitunter heftige Kritik an seinem Film, dass er sich unfair behandelt fühle, seinen Kritikern jedoch vergeben wolle. Er bemühe sich um eine positive Einstellung auch zu denen, die ein Jahr lang negative Berichte über seinen Film veröffentlichten. (nz)