netzeitung.deÄrger um «Kill Bill»

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'Kill Bill' (Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe 'Kill Bill'
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Tarantinos neuer Film «Kill Bill» sorgt zwischen Disney und Tochterfirma Miramax für Unstimmigkeiten. Er sei zu brutal, heißt es.

Dass Kult-Regisseur Quentin Tarantino Jungen und Mädchen ab 12 Jahren ans Herz gelegt hat, mit ihren Eltern seinen neuen Film «Kill Bill» anzusehen, hat in den oberen Etagen des Walt-Disney-Konzerns für Aufruhr gesorgt. In der Heimstatt von Mickey Mouse und Arielle fühle man sich unwohl mit dem «bluttriefenden» Werk.

Die US-Zeitschrift «Village Voice» nannte «Kill Bill» den «brutalsten amerikanischen Film, der je gemacht wurde». Nach einem Bericht des «Drudge Report» gibt es sogar schon Gerüchte über eine bevorstehende Trennung von Disney und seiner Tochterfirma Miramax, die Tarantinos Filme vertreibt.

Der Onlinedienst zitiert eine Disney-Quelle, laut der Geschäftsführer Michael Eisner gesagt haben soll, dass Miramax mit «Kill Bill» zu weit gegangen sei. (nz)