28.05.2003
Herausgeber: netzeitung.de
James Cameron
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
«Titanic»-Regisseur James Cameron will nur noch mit digitalen Kameras drehen. Das 35-Millimeter-Format sei altmodisch und begrenzt.
James Cameron hat genug von alter Technik. Der «Titanic»-Regisseur hat in Cannes gerade seinen 3-D-Dokumentarfilm «Ghost of the Abyss» vorgestellt und mitgeteilt, dass er Anfang 2004 mit der Produktion des ersten 3-D-Spielfilms beginnen will.
«Ich glaube der Film wird gewaltig werden und er wird die 3-D Erfahrung ganz groß hervorheben» zitierte «Wired News» Cameron anlässlich einer Konferenz der «Large Format Cinema Association». Er sei davon überzeugt, dass Kino in der Zukunft nur noch digital produziert wird.
Cameron ist von den Möglichkeiten des digitalen Kinos begeistert und glaubt sogar, dass das 35-Millimeter-Format ausgedient hat. «Bei Film-Technologien gibt es kein Spielraum mehr, während digitale Kameras ständig neue Möglichkeiten anbieten» so Cameron.
Geheimes ProjektÜber den Preis des ehrgeizigen 3-D-Films wird schon spekuliert. Camerons einstündige Dokumentation über das Titanic-Wrack hat 11 Millionen Euro gekostet, obwohl sie nur einen Schauspieler, einfache Spezialeffekte und eine dünne Handlung hatte.
Für einen Spielfim könnten sich laut dem Onlinedienst die Kosten leicht der 170 Millionen Euro-Grenze nähern, die «Titanic» verschlungen hatte.
Über das Thema des Filmes will Cameron nichts verraten. Vertraute des Regisseurs werden jedoch mit den Worten zitiert, er träume schon lange davon, ein Epos über die erste menschliche Reise auf den Mars zu drehen. (nz)