netzeitung.de«Apocalypse Now» zum besten Film des letzten Vierteljahrhunderts gewählt

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Marlon Brando (li.) und Francis Ford Coppola bei den Dreharbeiten zu "Apocalypse Now" (Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Marlon Brando (li.) und Francis Ford Coppola bei den Dreharbeiten zu "Apocalypse Now"
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

50 britische Kritiker haben «Apocalypse Now» von Francis Ford Coppola über den Vietnam-Krieg zum besten Film der vergangenen 25 Jahre gewählt.

Francis Ford Coppolas Film über den Vietnam-Krieg «Apocalypse Now» ist von 50 britischen Filmkritikern und -autoren zum besten Film der vergangenen 25 Jahre gewählt worden. Der Herausgeber des Filmmagazins «Sight and Sound» Nick James sagte, der Streifen habe gewonnen, weil ihm der Drahtseilakt zwischen Extravaganz und Tiefgründigkeit gelinge.

Auf Platz zwei landete «Wie ein wilder Stier» von Martin Scorsese. Der US-amerikanische Regisseur konnte mit «Good Fellas» noch einen weiteren Film unter den Top Ten platzieren. Mit Ingmar Bergmans «Fanny und Alexander» von 1982 kam nur ein europäischer Film unter die ersten Fünf.

«Apocalypse Now» erzählt die Geschichte eines US-Offiziers, der während des Vietnam-Krieges den Auftrag erhält, einen von Marlon Brando gespielten, psychopathischen Oberst zu liquidieren, der sich im Dschungel als Tyrann aufführt. Auf dieser Mission wird der Protagonist mit den Schrecken und der Absurdität des Krieges konfrontiert. Die Reise bekommt zunehmend alptraumhafte Züge.

Zur Wahl standen alle Filme seit Januar 1978. Die ersten zehn Plätze belegten:

1.«Apocalypse Now» (Francis Ford Coppola, 1979)
2.«Wie ein wilder Stier» («Raging Bull») (Martin Scorsese, 1980)
3.«Fanny und Alexander» (Ingmar Bergman, 1982)
4.«Good Fellas» (Martin Scorsese, 1990)
5.«Blue Velvet» (David Lynch, 1986)
6.«Do the Right Thing» (Spike Lee, 1989)
7.«Blade Runner» (Ridley Scott, 1982)
8.«Chungking Express» (Wong Kar-Wai, 1994)
9.«Distant Voices Still Lives» (Terence Davies, 1988)
10.«Es war einmal in Amerika» («Once upon a Time in America») (Sergio Leone, 1983) und «Yi Yi - A One and a Two» (Edward Yang, 1999) (nz)