15. Feb 2009 12:09
Ein Fußball-Bundesligist, ein Puddingfabrikant und ein Hersteller von Doppelglasfenstern reichen den Skeptikern nicht als Beweise. Bielefeld, seine Einwohner und sonstige Teile der Stadt gibt's gar nicht, behaupten sie - und das bald auch im Kino.
Laut der «Bielefeld-Verschwörungstheorie» existiert die 330.000-Einwohner-Stadt in Wirklichkeit gar nicht. «Spaßmacher» behaupten, dass dort zum Beispiel der totgeglaubte US-Präsident John F. Kennedy versteckt werde oder eine Ufo-Sekte die Landung von Außerirdischen vorbereite. Elvis Presley und der schwedische Geheimdienst sollen mit unter der Decke stecken. Tausende Autos mit gefälschten Bielefelder Kennzeichen würden durchs Land geschickt.Der Kieler Student Achim Held hatte das nicht ganz ernst gemeinte Gerücht 1994 in Umlauf gebracht. Das Drehbuch für die Filmproduktion werde in diesen Wochen fertiggestellt, kündigte Magnifico an. Bis zum Frühjahr 2010 solle ein «Agenten-Thriller im Stil von James Bond» entstehen. Gedreht werde in Griechenland - und in Bielefeld. Das Filmprojekt ist eine Koproduktion von Medienwissenschaftlern der Universität Bielefeld und dem Bielefeld Marketing.(nz/dpa)