netzeitung.deSex in Star Wars 2 bereitet Studio Sorgen

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Die Legendenbildung um den nächsten Teil der Star Wars Saga nimmt immer konspirativere Züge an. Neuestes Gerücht: dem Film droht ein R-Klassifizierung, was einer Freigabe ab 18 Jahre entspricht.

BERLIN/ LOS ANGELES. Die online-Ausgabe des Branchenmagazins ifilm.com bekam nach eigenen Angaben eine geheime email zugespielt. Darin warnt Grace E. Stroud, führendes Mitglied der Geschäftsleitung von 20th Century Fox, George Lucas vor Sexszenen in der «Episode 2».

In einer Sequenz des Films werde eine heftige Liebesszene zwischen Anakin und Amidala gezeigt. Auch der Dialog in dieser Szene erscheint der Studio-Geschäftsführung als zu gewagt. «Dass eine entblößte Brust zu sehen ist, könnte zu einer für uns nicht vorteilhaften Beurteilung führen» heißt es in dem Schreiben.

Vergewaltigung nicht «familienfreundlich»
Eine Vergewaltigungsszene zwischen Mace Windu (Samuel L. Jackson) und der Mutter von Anakin, Shmi (Pernilla August), wird ebenfalls kritisiert. Jedoch schreibt Stroud anbiedernd an Lucas: «Ich liebe diese Szene!» Zugleich warnt er jedoch, dass bislang «Star Wars» stets familienfreundliche Unterhaltung gewesen sei. Dies solle auch so bleiben.

Eine R-Klassifizierung oder eine Einstufung PG-13 bedeutet in den USA, dass der Film erst ab 18 oder 16 Jahren freigegeben ist. Produzenten fürchten mit der R-Klassifizierung vor allem auch geringere Gewinne. R oder PG-13 wird in den USA besonders bei Szenen vergeben, die nach Ansicht der Motion Picture Association of America zuviel Sex enthalten, seltener bei Gewaltszenen.

Lucasfilm dementiert
Sowohl George Lucas Produktionsfirma als auch 20th Century Fox wiesen die Meldung zurück. Die email, die von Lynn Hale empfangen und aus ihrem Fach kopiert wurde, sei ein klarer «Scherz». Lynn Hale arbeitet für Lucasfilm. Sie sagte dem Online Magazin Mr. Showbiz: «Es ist ganz klar Blödsinn. Die ganze Art und Weise der email deutet darauf hin.»

Für das Web ediert von Jens Teschke