netzeitung.deThe Virgin Suicides

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In einer typischen Vorortsiedlung in den USA der 70er Jahre begehen fünf Schwestern Selbstmord. Schwarzhumorige Gesellschaftssatire über den amerikanischen Mittelstand von Sofia Coppola.

Die fünf nymphenhaften Schwestern Lisbon sind der Traum aller pubertierenden Vorortjungs in ihrer Umgebung. Allerdings sind die Schwestern unerreichbar, denn sie werden von ihrer religiösen Mutter (Kathleen Turner) und dem spießigen Vater (James Woods) abgeschottet. Nach einem amourösen Ausflug von Lux (Kirsten Dunst) nehmen ihre Eltern sie sogar von der Schule. Es zeichnet sich eine Tragödie ab, die im Selbstmord der fünf Schönen endet.

Sofia Coppola folgt ihrem berühmten VaterThe Virgin Suicides ist eine tiefschwarze Komödie in Bonbonfarben. Dazu wabert der sphärische Elektropop der französischen Formation «Air» durch die Mädchenzimmer. Mit ihrem Debüt ist Sofia Coppola in die Fußstapfen ihres legendären Vaters Francis Ford (Rumble Fish, Easy Rider, Apocalypse Now) getreten. Auch sie hat sich mit kritischem Blick der amerikanischen Gesellschaft angenommen.

Für das Web ediert von Antje Schwarzmeier