In der Dokumentarfilm-Sektion wurden deshalb sogar ausnahmsweise sechs Filme nominiert, darunter auch die Berlinale-Beiträge «Drifter» über die neuen Kinder vom Bahnhof Zoo und Teddy Award-Gewinner «Football Under Cover» über ein Freundschaftsspiel zwischen Berlin und Teheran. Eine ungewöhnliche iranische Frau porträtiert auch Niko Apels «Sonbol» (Filmakademie Ludwigsburg), der die Geschichte einer unverheirateten Autorallye-Fahrerin erzählt. Neben den traditionellen Preis-Kategorien gibt es noch den Commercial Award (10.000 Euro), der an einen herausragenden Werbespot verliehen wird.
So löblich die Nachwuchsförderung auch ist, einen Schönheitsfehler hat die Veranstaltung dennoch: Der breiten Öffentlichkeit bleiben viele Filmschätze verwehrt. Immerhin zeigt das Berliner Kino Babylon Mitte am 28. August zwei First Steps-nominierte Filme im Rahmen der Reihe «Neuer Deutscher Film».