Ruhrpott-Original Atze Schröder allein unter Nazis: In seinem ersten Kinofilm «U-900» arbeitet sich der Comedian an Wolfgang Petersens U-Boot-Klassiker ab. Neben Atze blödeln Yvonne Catterfeld und Götz Otto. Mit Video.
«Ja, nee, ist klar» ist sein Standardspruch, und seine Heimat war bisher vor allem RTL: Seit 2000 sendet der Privatsender «Alles Atze», die Comedyserie rund um die Ruhrpottseligkeiten des Kioskbesitzers Atze Schröder. Der Comedian, der seinen wahren Namen nicht so gerne in der Presse liest, will seine selbst geschaffene Kunstfigur nun auch auf die große Leinwand bringen. «U-900» heißt der erste Kinofilm mit Atze Schröder, der am 9. Oktober in die Filmtheater kommen soll. Produziert hat den Streifen die Filmfirma Warner Brothers, die Regie führt Sven Unterwaldt («7 Zwerge»).
Die Handlung startet in Atzes Heimat Essen, und das im Jahre 1944. Später geraten Atze Schröder und sein Freund Samuel (Oliver Wnuk) mit Schauspielerin Maria (Yvonne Catterfeld) noch in ein U-Boot, ebenfalls dabei ist Schauspieler Götz Otto. Der Trailer zu «U-900» ist bereits online und lässt deutlich die Parallen zu Wolfgang Petersens Kultfilm «Das Boot» erkennen. Gedreht wurde in München, in Rom und auf Malta, das Drehbuch kommt von Michael Gantenberg («Alles Atze!») und Oliver Ziegenbalg.(nz)