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Regen und Chaos am Set von 007: 

Dritter Unfall bei Bond-Dreharbeiten

24. Apr 2008 13:49
Daniel Craig dreht derzeit in Italien den aktuellen Bond
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Während der Dreharbeiten für «Quantum of Solace» in Italien kam es erneut zu einem Unfall. Diesmal wurden zwei Stuntmänner verletzt, einer von ihnen schwer. Mit Video.

Der 22. James-Bond-Film scheint unter keinem guten Stern zu stehen. Nachdem die Dreharbeiten für «Quantum of Solace» am Gardasee zunächst wegen heftiger Regenfälle immer wieder verschoben wurden, kam es jetzt zum dritten Mal innerhalb kurzer Zeit zu einem Autounfall. Zwei Set-Mitarbeiter prallten am Mittwoch mit einem Auto erst gegen einen Lastwagen und dann gegen eine Mauer. Beide wurden dabei verletzt, einer von ihnen schwer. Die für Donnerstag geplanten Dreharbeiten wurden abgesagt.

Bereits am Vortag war es zu einem leichten Unfall gekommen, bei dem jedoch niemand verletzt wurde. Offensichtlich macht immer wieder dieselbe Szene Schwierigkeiten: Mit halsbrecherischer Geschwindigkeit rast ein Aston Martin über eine norditalienische Landstraße, in bewährter Manier hängt James Bond seine Verfolger ab, während deren Auto prompt mit einem Lastwagen zusammenprallt und als Feuerball in den See stürzt.

Schon am vergangenen Samstag hatte ein Mitglied der Filmcrew auf dem Weg zur Arbeit diese Szene unfreiwillig «nachgestellt»: Wohl wegen überhöhter Geschwindigkeit hatte er die Kontrolle über sein Auto verloren und war mit dem legendären Aston Martin des Geheimagenten «Ihrer Majestät» im See gelandet.

Eine Geldstrafe für James Bond?

Während der Fahrer mit einer Gehirnerschütterung davonkam, ist der etwa 250.000 Euro teure Bond-Flitzer nicht mehr zu gebrauchen. Jetzt muss sich der rasende Stuntman zu allem Überfluss auch noch auf eine Geldstrafe wegen «gefährlich überhöhter Geschwindigkeit» einstellen. Ein Agent 007, der Strafzettel bekommt? «Das ist das Ende des James- Bond-Mythos», prophezeien italienische Journalisten bereits. «Ein Bußgeld wegen gefährlich überhöhter Geschwindigkeit ist wohl das mindeste», beharrte hingegen der zuständige Chef der Straßenpolizei. Das Fahrzeug sei immerhin im See gelandet.

Bleibt nur zu hoffen, dass es in den nächsten Tagen auf der Seebühne in Bregenz am Bodensee ruhiger zugeht. Dort soll der Dreh des neuen Bond-Films vom 30. April bis zum 9. Mai fortgesetzt werden. Für den Agentenstreifen ist unter anderem lange vor Saisonbeginn eine komplette Aufführung von Giacomo Puccinis Oper «Tosca» geplant.

Nach den bisher von Pleiten, Pech und Pannen verfolgten Dreharbeiten von «Quantum of Solace» (Ein Quantum Trost), der Ende des Jahres in die Kinos kommen soll, können Regisseur Marc Forster und seine Crew wohl ein bisschen Ruhe und Trost gebrauchen. (nz/ Katie Kahle, dpa)

Video des ersten Unfallwagens

 
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