Während der Fahrer mit einer Gehirnerschütterung davonkam, ist der etwa 250.000 Euro teure Bond-Flitzer nicht mehr zu gebrauchen. Jetzt muss sich der rasende Stuntman zu allem Überfluss auch noch auf eine Geldstrafe wegen «gefährlich überhöhter Geschwindigkeit» einstellen. Ein Agent 007, der Strafzettel bekommt? «Das ist das Ende des James- Bond-Mythos», prophezeien italienische Journalisten bereits. «Ein Bußgeld wegen gefährlich überhöhter Geschwindigkeit ist wohl das mindeste», beharrte hingegen der zuständige Chef der Straßenpolizei. Das Fahrzeug sei immerhin im See gelandet. Bleibt nur zu hoffen, dass es in den nächsten Tagen auf der Seebühne in Bregenz am Bodensee ruhiger zugeht. Dort soll der Dreh des neuen Bond-Films vom 30. April bis zum 9. Mai fortgesetzt werden. Für den Agentenstreifen ist unter anderem lange vor Saisonbeginn eine komplette Aufführung von Giacomo Puccinis Oper «Tosca» geplant.
Nach den bisher von Pleiten, Pech und Pannen verfolgten Dreharbeiten von «Quantum of Solace» (Ein Quantum Trost), der Ende des Jahres in die Kinos kommen soll, können Regisseur Marc Forster und seine Crew wohl ein bisschen Ruhe und Trost gebrauchen. (nz/ Katie Kahle, dpa)