Können manchmal auch Menschenfreunde sein: Löwen in Afrika
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Ein über 30 Jahre altes Video rührt Millionen Menschen zu Tränen. Dank Youtube wird die bemerkenswerte Geschichte einer Freundschaft zwischen Mensch und Löwe neu erzählt und hat seinen Effekt. Mit Video
Über zehn Millionen Mal haben sich Zuschauer auf Youtube bereits ein Video angesehen, dass eigentlich eine ganz alte Geschichte erzählt, und dass auch als Video bereits seit Jahren kursiert. 1969 sahen die beiden Australier John Rendall und Ace Berg ein Löwenjunges in der Tierabteilung des Londoner Nobelkaufhauses Harrods. Eingepfercht in seinem Käfig erweckte der kleine Löwe das Mitleid der beiden und sie kauften den Jung-Löwen. Im Innenhof einer Kirche konnte der auf den Namen Christian getaufte Löwe dann erst einmal frei herumtollen. Bald jedoch wurde Rendall und Berg ihr Haustier dann doch etwas zu groß.Ein Jahr nach ihrem Kauf aus Mitleid, setzten Rendall und Berg Christian in Kenia aus. 1971 überkam beide allerdings die Sehnsucht nach «ihrem» Löwen und beide fuhren wieder nach Afrika. Wissenschaftler machten ihnen klar, dass Christian nun Teil einer ganzen Löwenherde sei und sich nicht an seine menschlichen Freunde erinnern werde. Im Gegenteil, das Unterfangen, ihn zu besuchen sei gefährlich.
Hit im Internet und im US-TV
Berühmte Löwenforscher Joy und George Adamson in Kenia 1970
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Doch, und da wird das Video dann sehr emotional und anrührend, nach mehreren Stunden vergeblichen Wartens im Beisein des legendären Löwenforschers George Adamson tauchte Christian dann auf. Er kommt erst zögernd einen Felsabhang herunter und stürmt dann auf seine beiden ehemaligen Halter zu. Die stürmische Umarmung zeigt in unnachahmlicher Weite, wie groß die Liebe zwischen Tier und Mensch und umgekehrt sein kann.
Ursprünglich wurden diese Szene von Bill Travers und Virginia McKenna gefilmt und als Video zur Unterstützung der Arbeit der Born Free Foundation verkauft. Die beiden Filmemacher spielten in dem Oscar ausgezeichneten Film «Born Free» wiederum das Forscherehepaar George und Joy Adamson. Seit 1971 gibt es also das Videomaterial, das erst jetzt aber dank YouTube der großen Internet-Öffentlichkeit gezeigt werden kann.
In den letzten Wochen hat das Video bereits mehr als zehn Millionen Zuschauer gehabt, zumindest in der Version des mit Whitney Houstons Hit «I will always love you» unterlegten Materials. In mehreren US-Shows wurde das Video vorgestellt, auch bei Oprah Winfrey und Barbara Walters «The View» liefen Beiträge.