10.07.2008
Herausgeber: netzeitung.de
Eine fotogene Familie: Pitt, Jolie und ihre Kids.
Foto: AP
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Ihre Zwillinge sind noch gar nicht geboren, da belästigen die Fotografen sie schon: Angelina Jolies Klinikzimmer wurde jetzt sogar mit blickdichter Folie abgeklebt. Nur die Ladeninhaber in Nizza freuen sich über den Ansturm.
Ärger an der Côte d'Azur: Der hochschwangere Hollywoodstar Angelina Jolie wird derzeit von Dutzenden Touristen und Fotografen belästigt. Täglich belagern rund 200 Schaulustige die Klinik Fondation Lenval in Nizza, in der sich die 33-Jährige auf die Geburt vorbereitet. Jolie hatte im Mai beim Filmfest in Cannes bestätigt, dass sie Zwillinge von ihrem Lebensgefährten Brad Pitt erwartet.
Sie habe den Geschäften in der Umgebung des Krankenhaus in Nizza einen unerwarteten Boom beschert, berichtete die Lokalzeitung «Nice Matin» am Donnerstag. Unterdessen teilte die Entbindungsstation der Klinik mit, dass die Fenster von Jolies Zimmer mit einer blickdichten Folie versehen seien, um Paparazzi-Schnappschüsse zu vermeiden.
Isoliermaterial gegen unerwünschte Einblicke«Es ist völlig unmöglich, von außen in das von Madame Jolie bewohnte Zimmer zu schauen», hieß es in der Erklärung. Fotos, die bereits im Internet veröffentlicht wurden, seien demnach Fälschungen oder Bilder anderer Patienten.
Medienberichten zufolge belegt die US-Schauspielerin in der fünften Etage ein Eckzimmer mit Blick auf das Mittelmeer.
Vor etwa einer Woche hatten die Ärzte erklärt, ihrer prominenten Patientin gehe es gut, aber die Geburt stehe noch nicht unmittelbar bevor. Der errechnete Geburtstermin ist nicht öffentlich bekannt, es wird mit Ende Juli oder Anfang August gerechnet.
Jolie und ihr 44-jähriger Filmkollege Pitt leben mit ihren drei Adoptivkindern sowie der leiblichen Tochter Shiloh auf einem riesigen, von Wäldern umgebenen Weingut in der südfranzösischen Provence. Shiloh hatte Jolie vor gut zwei Jahren in Namibia zur Welt gebracht. Außerdem zieht das Promipaar die dreijährige Zahara aus Äthiopien, den vier Jahre alten Pax aus Vietnam und den sechsjährigen Maddox aus Kambodscha auf. (nz/dpa)