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«Skandal»-Video des russischen Duos: 

Tatu schocken nun mit nackter Gewalt

21. Mai 2008 15:03
Wissen sich in Szene zu setzen: Tatu.
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Die Girlie-Band Tatu wurde durch ein Video mit Lesbenküssen bekannt. Nun setzen die Russinnen noch einen drauf: Im Clip zur neuen Single gibt's eine Hinrichtung, natürlich mit einem Opfer in Unterwäsche. Mit Video

Na wenn das kein Déjà-Vu ist: Tatu haben ihr neues Video im Internet veröffentlicht und schon regen sich angeblich ganz viele Menschen auf. Das ist zu sehen: Im Clip zum Song «Beliy Plachik» («White Robe») liegt Sängerin Elena Sergejewna Katina in Reizwäsche auf einem Bett. Dann zieht die 23-Jährige alles, auch ihren Slip, aus und räkelt sich nackt vor der Kamera.

Auch ihre hochschwangere Bandkollegin Julia Olegowna Wolkowa ist hüllenlos unter der Dusche zu sehen. Der eigentliche Skandal kommt aber erst am Ende des fünfminütigen Films: Dann steht Julia nur in Unterwäsche an einen Pfahl gefesselt. Jelena entpuppt sich als Chefin eines Erschießungskommandos, die eiskalt den Befehl zu Julias Hinrichtung gibt.

Als lesbische Schulmädchen vermarktet

Spätestens seit ihre Debüt-Single «All the things she said» von 2002 wissen die beiden Frauen, wie sich einfallslose Popmusik dennoch erfolgreich auf dem Markt platzieren lässt: Das dazugehörige Video zeigte sie innig küssend im Regen hinter einem Zaun, begafft von einem Zoobesucher-ähnlichen Publikum. Von Beginn ihrer Karriere an war die Lesbenmasche als Werbetrick eingeplant: Das Kürzel «t.A.T.u.» steht für «Ta Liubit Tu», was auf Deutsch so viel wie «sie liebt sie» heißt.

Der Drehbuchschreiber und Regisseur Ivan Shapovalov hatte 1999 beschlossen, ein dementsprechendes Video zu drehen. Dabei gingen Katina und Wolkowa als Siegerinnen aus einem Casting mit 500 Bewerberinnen hervor. Ihre Vermarktung als lesbische Schulmädchen machte sie zur erfolgreichsten russischen Pop-Band aller Zeiten: «All The Things She Said» verkaufte sich rund zwei Millionen Mal und belegte 19 Wochen Platz eins der deutschen Charts.

Video: Der unzensierte Clip zu «Beliy Plachik»


 
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