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George Takei gibt Freund das Ja-Wort: 

Schwulenhochzeit bei «Mr. Sulu»

20. Mai 2008 16:33
Will seinen Freund heiraten: George Takei
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Kaum hat ein US-Gericht die Homo-Ehe in Kalifornien erlaubt, schon hagelt es Heiratspläne aus Hollywood. Nun wollen auch «Star Trek»-Star George Takei und Brad Altman vor den Altar.

Nach der Erlaubnis gleichgeschlechtlicher Ehen im US-Staat Kalifornien will auch der Schauspieler George Takei seinen Lebensgefährten Brad Altman heiraten. «Nun haben wir nur noch das wunderbare Problem, den richtigen Ort zu finden», sagte der 71-Jährige nach Angaben von BBC.

Takei wurde durch seine Rolle des «Mr. Sulu» in den «Star Trek»-Filmen bekannt. Er und der 54-jährige Altman sind bereits seit 21 Jahren liiert. «Wir können die Würde wie auch die Verantwortung einer Ehe tragen und nehmen sie von Herzen an», schrieb der Darsteller auf seiner Website.

In guten wie in schlechten Zeiten

«Wir haben viel an unserer Beziehung gearbeitet, gute und schlechte Zeiten erlebt, haben die ganze Welt zusammen bereist.» Altman habe ihm geholfen, seine Mutter bis zu ihrem Tod zuhause zu pflegen. Er könne sich ein Leben ohne ihn nicht vorstellen, sagt Takei. Zuletzt war er in der US-Serie «Heroes» zu sehen.

Auch Moderatorin Ellen DeGeneres hat Hochzeitspläne.
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Takeis Hochzeitspläne sind nicht die ersten aus dem Kreise Hollywoods: Auch Entertainerin Ellen DeGeneres und Portia de Rossi haben bereits angekündigt, die neue Gesetzgebung für sich zu nutzen.

In Deutschland ein Denkmal

Die Schwulen und Lesben Deutschlands bewegt derweil ein ganz anderes Ereignis: Am 27. Mai wird in Berlin das Denkmal für die in der NS-Zeit verfolgten Homosexuellen der Öffentlichkeit übergeben. Wie die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas am Dienstag mitteilte, werden Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) und der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) diese Aufgabe übernehmen.

Als Standort für das vom Bundestag 2003 beschlossene und etwa 600.000 Euro teure Mahnmal wurde der südliche Rand des Berliner Tiergartens gegenüber dem Holocaust-Denkmal bestimmt. Das Denkmal stellt einen Kubus auf Stelen dar. Es nimmt Bezug auf das gegenüberliegende Holocaust- Mahnmal für die ermordeten Juden Europas.

 
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