Ferien in Costa Rica:
Mel Gibson verreist mit Britney Spears
16. Mai 2008 16:47
 |  Alle wollen ihr helfen: Britney Spears | Foto: dpa |
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Alle haben ein Herz für Britney Spears: Erst Paris Hilton, dann Heidi Klum, jetzt Mel Gibson. Der Schauspieler hat die Sängerin nun kurzerhand zum Familienurlaub auf Costa Rica eingeladen.
Hollywoodstar Mel Gibson und Popstar Britney-Spears sind gemeinsam nach Costa Rica gereist. Wie das US-Magazin «People» berichtete, machen die beiden dort Ferien mit Gibsons Ehefrau Robin und Spears' Vater Jamie. «Sie fahren nur ein paar Tage weg, um auszuspannen», wird ein Bekannter zitiert. Anfang nächster Woche sollen sie bereits wieder zurückfliegen – im Privatjet, versteht sich.
Gibson hatte vergangenes Jahr an der Pazifikküste Costa Ricas eine Ranch für rund 18,5 Millionen Euro gekauft. Nach Angaben des Internetdienstes «Imdb» musste der 52-jährige Regisseur («Apocalypto») und Schauspieler («Was Frauen wollen») für die Finanzierung zwei seiner Anwesen in den US-Bundesstaaten Kalifornien und Connecticut veräußern.
Helferkomplex bei den Promis
Zu dem Kurzurlaub hat Gibson seine halb so alte, ehemalige Nachbarin Spears laut «People»-Magazin eingeladen. Das ungleiche Paar wurde erstmals Mitte März zusammen gesehen, als sie das russische Restaurant Romanov in Los Angeles besuchten. Die Gibsons hätten in Spears «eine Frau in der Krise» gesehen und einfach helfen wollen, sagte der «People»-Informant. «Ohne Erwartungen, ohne Verpflichtungen. Das ist eine Handlung aus Menschlichkeit.» Nach Spears' Psychiatrie-Aufenthalt im Februar hätten sich die Familien mehrfach getroffen.
 |  Polizeifoto von Mel Gibson bei seiner Verhaftung 2006 | Foto: dpa |
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Der Filmemacher ist nicht der erste Promi, der öffentlich Mitleid mit der Sängerin bekundet. Wie der Branchendienst «femalefirst» berichtete, schickte Paris Hilton Spears im vergangenen Herbst ein Bouquet Schokoladenrosen, nachdem sie das Sorgerecht für ihre Söhne Sean Preston und Jayden James verloren hatte. «Ich liebe Britney und wünsche ihr das Beste», so Hilton. Die beiden waren sich nach Spears' Trennung von Ex-Ehemann Kevin Federline näher gekommen und gemeinsam durch Hollywoods Clubs gezogen.
Gibson steckt selbst in der Problemfalle
Topmodel Heidi Klum bot dem gefallenen Pop-Sternchen sogar Asyl an: «Sie kann mich gerne anrufen und bei uns im Haus ein paar Monate unterkommen. Dann werde ich sie schon zurechtbiegen», sagte sie im Februar in der ARD-Talkshow «Beckmann». Ihr Ehemann Seal scheint das anders zu sehen. In einem «Welt»-Interview auf Spears angesprochen sagte der Sänger: «Sie ist kein Mensch, über den ich lange nachdenke.»
Mel Gibson hingegen könnte selbst Trost gebrauchen, so lange wie er schon kein Rollengebot mehr bekommen hat. Er war im Juli 2006 betrunken Auto gefahren und hatte Polizisten mit antisemitischen Äußerungen beschimpft. Daraufhin rief Hollywood zum Boykott des Filmemachers auf. Nach Angaben des Filmportals «Cineastentreff» suchte Gibson vergangenes Jahr in Costa Rica Drehorte für sein neues Projekt: ein Biopic über den spanischen Eroberer und Abenteurer Vasco Núñez de Balboa, der von 1475 bis 1519 lebte und sein Glück in der Neuen Welt suchte. Balboa soll der erste Europäer gewesen sein, der in Amerika eine dauerhafte Siedlung gründete und im Jahre 1513 bei Panama den Pazifischen Ozean erblickte.
Für das Web ediert von Maike Schultz