14.05.2008
Herausgeber: netzeitung.de
Immer mit Gefühl: Fady hat's drauf.
Foto: AP
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Fady Maalouf ist vor allem für seine Darbietung schnulziger Balladen bekannt. Seine Emotionen wirken authentisch: Schließlich kann der 29-jährige Libanese auf ein bewegtes Leben zurückblicken.
Wenn einer die Schnulze beherrscht, dann heißt er Fady Maalouf. Mit seiner sanften und gefühlvollen Stimme hangelte sich der 29-Jährige bis zum Finale des RTL-Wettbewerbs «Deutschland sucht den Superstar». In der vergangenen Ausgabe der Show brachte Maalouf es fertig, «Yesterday» von den Beatles als Kuschel-Song zu interpretieren.
Kandidat Maalouf ist ein Mann mit einer ungewöhnlichen Lebensgeschichte. Geboren wurde er im Libanon. Schon kurz nach seiner Geburt trafen ihn Bombensplitter, später noch einmal. Seine Eltern flüchteten vor den Kriegswirren nach Frankreich, wo er Modedesign studierte und für Designer wie Elie Saab sowie Robert Abi Nader arbeitete.
Gerüchte um HomosexualitätVor rund einem Jahr kam Maalouf, der fünf Sprachen spricht, nach Deutschland und begann, sich eine neue Existenz aufzubauen. In einem Hamburger Café jobbte Fady erstmal als Barmann, bevor er sich bei «DSDS» bewarb. Für Patrick Swayzes Titel «She's like the Wind» erntete er Lob von Dieter Bohlen: «Du bist mit diesem Auftritt in die Gruppe der Favoriten aufgestiegen.»
Für Schlagzeilen sorgte Maalouf vor wenigen Wochen, als die «Bild»-Zeitung herausfand, dass er mit einem Mann verheiratet sei. Maalouf äußerte sich dazu nicht. (dpa)