Berliner WASG demütigt Linkspartei
Der Spitzenkandidat der Berliner Linkspartei, Harald Wolf, sprach von einem absolut nicht befriedigenden Ergebnis. Das Erreichen des Ziels, drittstärkste Partei zu werden, sei allerdings noch offen.
Politologe Vorländer prophezeite, ein so schlechtes Ergebnis werde innerhalb der Linkspartei die Gegner einer Fortsetzung der Koalition mit der SPD stärken. Der bisherige Regierende Bürgermeister und SPD-Spitzenkandidat, Klaus Wowereit, sei in einer «höchst komfortablen Situation», sagte Vorländer. Nach ersten Hochrechnungen liegen seine potenziellen Koalitionspartner Linkspartei und Grüne mit jeweils 13,5 Prozent.
Die Grünen hatten m Vergleich zu 2001 deutlich zulegen können, die SPD verbesserte sich leicht auf 31 Prozent. Damit ist rechnerisch gleichermaßen eine Koalition mit Linkspartei oder den Grünen möglich. (nz)

